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Masora und Exegese

Untersuchungen zur Masora und Bibeltextüberlieferung im Kommentar des R. Schlomo ben Yitzchaq (Raschi)

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Der mittelalterliche Kommentar des Raschi (R. Schlomo ben Yitzchaq, Troyes 1040–1105) ist ein zentrales Element des jüdischen Schriftwesens. Er wird in den jüdischen Druckausgaben der hebräischen Bibel neben dem hebräischen Obertext abgedruckt und ist unverzichtbar für die wöchentliche Lesung. Diese Arbeit untersucht ausgewählte Zitationen der hebräischen Bibel und der Masora in den frühesten handschriftlichen Rezensionen des Raschi-Kommentars sowie die Eigenschaften des zugrunde liegenden hebräischen Bibeltextes und der Masora. Sie bietet eine grundlegende Einführung in die mittelalterliche jüdische Bibelauslegung und analysiert die Bibeltextüberlieferung anhand der Lesarten der aschkenasischen Texttradition. Es wird gezeigt, dass den Autoren des Raschi-Kommentars im 12. und 13. Jahrhundert ein hebräischer Bibeltext vorlag, der sich in der materiellen Kultur, den Lesarten des Obertextes und der Masora von der heute verwendeten hebräischen Bibel (Kodex Leningradensis / BHS) unterschied. Zudem wird aufgezeigt, wie die aschkenasische Texttradition sukzessive durch die nach Westeuropa eindringende Tradition orientalischer Kodizes verdrängt wurde. Diese Arbeit ist eine wertvolle Ressource für textgeschichtlich und exegetisch interessierte Theologen, Judaisten und Mediävisten.

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Masora und Exegese, Kay Joe Petzold

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Masora und Exegese
Podtytuł
Untersuchungen zur Masora und Bibeltextüberlieferung im Kommentar des R. Schlomo ben Yitzchaq (Raschi)
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2019
Oprawa
twarda
ISBN10
311062706X
ISBN13
9783110627060
Seria
Tagi
Żydzi
Opis
Der mittelalterliche Kommentar des Raschi (R. Schlomo ben Yitzchaq, Troyes 1040–1105) ist ein zentrales Element des jüdischen Schriftwesens. Er wird in den jüdischen Druckausgaben der hebräischen Bibel neben dem hebräischen Obertext abgedruckt und ist unverzichtbar für die wöchentliche Lesung. Diese Arbeit untersucht ausgewählte Zitationen der hebräischen Bibel und der Masora in den frühesten handschriftlichen Rezensionen des Raschi-Kommentars sowie die Eigenschaften des zugrunde liegenden hebräischen Bibeltextes und der Masora. Sie bietet eine grundlegende Einführung in die mittelalterliche jüdische Bibelauslegung und analysiert die Bibeltextüberlieferung anhand der Lesarten der aschkenasischen Texttradition. Es wird gezeigt, dass den Autoren des Raschi-Kommentars im 12. und 13. Jahrhundert ein hebräischer Bibeltext vorlag, der sich in der materiellen Kultur, den Lesarten des Obertextes und der Masora von der heute verwendeten hebräischen Bibel (Kodex Leningradensis / BHS) unterschied. Zudem wird aufgezeigt, wie die aschkenasische Texttradition sukzessive durch die nach Westeuropa eindringende Tradition orientalischer Kodizes verdrängt wurde. Diese Arbeit ist eine wertvolle Ressource für textgeschichtlich und exegetisch interessierte Theologen, Judaisten und Mediävisten.