Bookbot

Der Priester Pinhas in Jerusalem und auf dem Berg Garizim

Eine intertextuelle Untersuchung und literar-, sozial- und religionsgeschichtliche Einordnung

Parametry

  • 550 stron
  • 20 godzin czytania

Więcej o książce

Tobias Funke untersucht in dieser Studie intertextuell die Konstruktion und Rezeption der Figur des Priesters Pinhas in den Texten der Hebräischen Bibel sowie in der zwischentestamentlichen Literatur der Zeit des Zweiten Tempels in Jerusalem und ordnet die Ergebnisse literar-, sozial- sowie religionsgeschichtlich ein. Die literarische Figur des Pinhas wurde von priesterlichen Gruppen JHWH-Gläubiger in hellenistischer Zeit konstruiert und verwendet, um in Konkurrenz mit anderen Priesterschaften sowie nicht-priesterlichen Gruppierungen den sowohl kultischen als auch profanen (inklusive militärischen) Machtanspruch ihres Hohepriesters als Führer des Tempelstaates zu legitimieren (Num 25,6-13; 31,6; Sir 45,23; 50,24; 1Makk 2,26). Inschriftenfunde vom Berg Garizim belegen die herausragende Rolle des Pinhas für die dort ansässige JHWH-Gemeinschaft und legen seinen Status als genealogische Identifikationsfigur nahe. Eine sich ändernde Einstellung gegenüber der Figur des Priesters Pinhas kann anhand von Unterschieden in den hebräischen, griechischen und lateinischen Textzeugen nachgewiesen werden.

Zakup książki

Der Priester Pinhas in Jerusalem und auf dem Berg Garizim, Tobias Funke

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Der Priester Pinhas in Jerusalem und auf dem Berg Garizim
Podtytuł
Eine intertextuelle Untersuchung und literar-, sozial- und religionsgeschichtliche Einordnung
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
550
ISBN10
3161607716
ISBN13
9783161607714
Seria
Opis
Tobias Funke untersucht in dieser Studie intertextuell die Konstruktion und Rezeption der Figur des Priesters Pinhas in den Texten der Hebräischen Bibel sowie in der zwischentestamentlichen Literatur der Zeit des Zweiten Tempels in Jerusalem und ordnet die Ergebnisse literar-, sozial- sowie religionsgeschichtlich ein. Die literarische Figur des Pinhas wurde von priesterlichen Gruppen JHWH-Gläubiger in hellenistischer Zeit konstruiert und verwendet, um in Konkurrenz mit anderen Priesterschaften sowie nicht-priesterlichen Gruppierungen den sowohl kultischen als auch profanen (inklusive militärischen) Machtanspruch ihres Hohepriesters als Führer des Tempelstaates zu legitimieren (Num 25,6-13; 31,6; Sir 45,23; 50,24; 1Makk 2,26). Inschriftenfunde vom Berg Garizim belegen die herausragende Rolle des Pinhas für die dort ansässige JHWH-Gemeinschaft und legen seinen Status als genealogische Identifikationsfigur nahe. Eine sich ändernde Einstellung gegenüber der Figur des Priesters Pinhas kann anhand von Unterschieden in den hebräischen, griechischen und lateinischen Textzeugen nachgewiesen werden.