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Der Pfarrer bei Gottfried Arnold - Gottfried Arnold als Pfarrer

Eine Untersuchung seiner Pastoraltheologie, seines Predigt- und Sakramentsverständnisses

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Patrick Bahl rückt den bedeutenden Pietisten Gottfried Arnold (1666-1714), der von der bisherigen Forschung vor allem als Historiker, Dichter und radikaler Kirchenkritiker wahrgenommen worden ist, als Pastoraltheologen und Pfarrer in den Blick. Seine Untersuchung klärt die Frage nach dem werkgeschichtlichen Zusammenhang von Arnolds Kirchenkritik und seiner konstruktiv-programmatischen Pastoral-, Predigt- und Sakramententheologie, indem Arnolds bisher weitestgehend außer Acht gelassenes Spätwerk gewürdigt, seine Postillen, Reden, Katechismen und vor allem die Erst- und Zweitauflage seiner pastoraltheologischen Hauptschrift Die Geistliche Gestalt eines Evangelischen Lehrers in ihrem Verhältnis zueinander interpretiert werden. Dabei zeigt sich der originelle, synthetische Charakter des Ansatzes Arnolds: Keineswegs eklektisch, sondern wohl überlegt konzipiert er in Anlehnung an die altkirchliche Amts- und mystisch-quietistische Erfahrungstheologie und unter Beachtung der lutherischen Begriffssprache eine in sich geschlossene evangelische Pastoralmystik, in der die Berufungserfahrung des Pfarrers als Wurzelgrund seiner Amtsautorität erschlossen wird.

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Der Pfarrer bei Gottfried Arnold - Gottfried Arnold als Pfarrer, Patrick Bahl

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Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Pfarrer bei Gottfried Arnold - Gottfried Arnold als Pfarrer
Podtytuł
Eine Untersuchung seiner Pastoraltheologie, seines Predigt- und Sakramentsverständnisses
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
ISBN10
3161615395
ISBN13
9783161615399
Seria
Opis
Patrick Bahl rückt den bedeutenden Pietisten Gottfried Arnold (1666-1714), der von der bisherigen Forschung vor allem als Historiker, Dichter und radikaler Kirchenkritiker wahrgenommen worden ist, als Pastoraltheologen und Pfarrer in den Blick. Seine Untersuchung klärt die Frage nach dem werkgeschichtlichen Zusammenhang von Arnolds Kirchenkritik und seiner konstruktiv-programmatischen Pastoral-, Predigt- und Sakramententheologie, indem Arnolds bisher weitestgehend außer Acht gelassenes Spätwerk gewürdigt, seine Postillen, Reden, Katechismen und vor allem die Erst- und Zweitauflage seiner pastoraltheologischen Hauptschrift Die Geistliche Gestalt eines Evangelischen Lehrers in ihrem Verhältnis zueinander interpretiert werden. Dabei zeigt sich der originelle, synthetische Charakter des Ansatzes Arnolds: Keineswegs eklektisch, sondern wohl überlegt konzipiert er in Anlehnung an die altkirchliche Amts- und mystisch-quietistische Erfahrungstheologie und unter Beachtung der lutherischen Begriffssprache eine in sich geschlossene evangelische Pastoralmystik, in der die Berufungserfahrung des Pfarrers als Wurzelgrund seiner Amtsautorität erschlossen wird.