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Allen Winkeln auff Erden durch so viel Bucher furgetragen

Formierung und Konsolidierung des lutherischen Bekenntnisses in Siebenbürgen aufgezeigt am Medium Buch (1550–1650)

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Stellt man sich die Frage danach, wie sich das Luthertum unter den Siebenbürger Sachsen gefestigt hat, kommt man um das Massenmedium der Frühen Neuzeit nicht herum. Druckerzeugnisse prägten die Reformation und in der Folgezeit die konfessionelle Vereinheitlichung der Kirche der Siebenbürger Sachsen maßgeblich. Konfessionelle „Uneindeutigkeiten? wurden jedoch im 16. Jahrhundert oftmals zum Prinzip der Kirchenleitung. Zugleich beriefen sie sich oftmals auf die Autoren, die sie lasen. Die Druckwerke der Siebenbürger Sachsen aus dem 16. und 17. Jahrhundert folgten zwei Linien: Das gebildete Latein diente der eigenen Elite und den anderen Theologen in Siebenbürgen als Vermittlungssprache. Deutsche Werke waren hingegen theologisch einheitlicher an einer lutherischen Theologie ausgerichtet und brachten diese unter die übrige Bevölkerung. Diese Linien verfolgt Frank Krauss in den untersuchten Erbschaftsprotokollen der siebenbürgisch-sächsischen Städte.

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Allen Winkeln auff Erden durch so viel Bucher furgetragen, Frank Krauss

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Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Allen Winkeln auff Erden durch so viel Bucher furgetragen
Podtytuł
Formierung und Konsolidierung des lutherischen Bekenntnisses in Siebenbürgen aufgezeigt am Medium Buch (1550–1650)
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
229
ISBN10
3525573480
ISBN13
9783525573488
Seria
Opis
Stellt man sich die Frage danach, wie sich das Luthertum unter den Siebenbürger Sachsen gefestigt hat, kommt man um das Massenmedium der Frühen Neuzeit nicht herum. Druckerzeugnisse prägten die Reformation und in der Folgezeit die konfessionelle Vereinheitlichung der Kirche der Siebenbürger Sachsen maßgeblich. Konfessionelle „Uneindeutigkeiten? wurden jedoch im 16. Jahrhundert oftmals zum Prinzip der Kirchenleitung. Zugleich beriefen sie sich oftmals auf die Autoren, die sie lasen. Die Druckwerke der Siebenbürger Sachsen aus dem 16. und 17. Jahrhundert folgten zwei Linien: Das gebildete Latein diente der eigenen Elite und den anderen Theologen in Siebenbürgen als Vermittlungssprache. Deutsche Werke waren hingegen theologisch einheitlicher an einer lutherischen Theologie ausgerichtet und brachten diese unter die übrige Bevölkerung. Diese Linien verfolgt Frank Krauss in den untersuchten Erbschaftsprotokollen der siebenbürgisch-sächsischen Städte.