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Ester - eine Gewaltgeschichte

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  • 306 stron
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Diese Studie untersucht eine der drastischsten und umstrittensten Gewaltdarstellungen der hebräischen Bibel: Das Esterbuch erzählt von der Abwendung der geplanten Vernichtung des jüdischen Volkes in der Perserzeit. Das gelingt durch die Interaktion der jüdischen Protagonisten mit dem Perserhof, aber auch durch den Einsatz militärischer Gewalt. Das neunte Kapitel berichtet davon, wie die persischen Juden zehntausende ihrer Feinde töten, bevor sie das Purimfest feiern. Die vorliegende Arbeit fragt nach den literarhistorischen, traditionsgeschichtlichen und historischen Wurzeln dieser Darstellung. Sie baut jüngere Forschungsansätze zur hellenistischen Datierung der hebräischen Estererzählung aus und verortet diese im soziopolitischen Kontext der Hasmonäerzeit (2. Jh. v.u.Z.). Mit einem Vergleich der hebräischen Textfassung mit den beiden griechischen Esterbüchern bietet sie einen Einblick in einen dynamischen Gewaltdiskurs der hellenistisch-römischen Literatur und zeigt zugleich auf, dass die Estererzählungen mit ihren Gewaltdarstellungen in konkrete historische Situationen hineinsprechen.

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Ester - eine Gewaltgeschichte, Helge Bezold

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Ester - eine Gewaltgeschichte
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
306
ISBN10
3110792230
ISBN13
9783110792232
Seria
Opis
Diese Studie untersucht eine der drastischsten und umstrittensten Gewaltdarstellungen der hebräischen Bibel: Das Esterbuch erzählt von der Abwendung der geplanten Vernichtung des jüdischen Volkes in der Perserzeit. Das gelingt durch die Interaktion der jüdischen Protagonisten mit dem Perserhof, aber auch durch den Einsatz militärischer Gewalt. Das neunte Kapitel berichtet davon, wie die persischen Juden zehntausende ihrer Feinde töten, bevor sie das Purimfest feiern. Die vorliegende Arbeit fragt nach den literarhistorischen, traditionsgeschichtlichen und historischen Wurzeln dieser Darstellung. Sie baut jüngere Forschungsansätze zur hellenistischen Datierung der hebräischen Estererzählung aus und verortet diese im soziopolitischen Kontext der Hasmonäerzeit (2. Jh. v.u.Z.). Mit einem Vergleich der hebräischen Textfassung mit den beiden griechischen Esterbüchern bietet sie einen Einblick in einen dynamischen Gewaltdiskurs der hellenistisch-römischen Literatur und zeigt zugleich auf, dass die Estererzählungen mit ihren Gewaltdarstellungen in konkrete historische Situationen hineinsprechen.