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Es geht auch anders!

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Zuerst war es nur ein Traum: ein Altenheim, in dem Normalität gelebt werden kann und Menschen so sein dürfen, wie sie sind. Als Altenpflegerin wünschte ich mir ein Heim, in dem ich selbst leben könnte. Viele Pfleger/innen geben ihr Bestes, sind jedoch oft frustriert und erkranken an Burn-out oder wechseln den Beruf. Die Einrichtungen sehen oft aus wie Hotels, doch für mich ist ein Hotel niemals ein Zuhause. Ich möchte in meinem Milieu leben, gesehen und verstanden werden und Hilfe dort erhalten, wo ich sie brauche. Es sind die einfachen Dinge, die das Leben in einer Einrichtung schön machen. Im Laufe meiner Karriere ermutigten mich viele Kolleg/innen, ein Buch zu schreiben, das aus der Praxis für die Praxis spricht. Bei Vorträgen über Verstehende Pflege lernte ich Frau Prof. Keil kennen, die menschlich über Sucht im Alter sprach. Inspiriert von ihrem Ansatz, wollte ich ein Buch schreiben, wusste jedoch nicht, wie. Nach einer Absage verwies sie mich an Dr. Udo Baer, dessen Homepage ich entdeckte und die mich begeisterte. Sein Buch „Innenwelten der Demenz“ und das SMEI-Konzept sprachen mich an. Ich nahm meinen Mut zusammen und kontaktierte ihn. Er hörte mir freundlich zu, und wir fanden schnell zueinander. Nach einem Besuch in Hamburg, bei dem er die Menschen im Heim sah, fühlte ich mich ermutigt, gemeinsam mit ihm dieses Buch zu verwirklichen.

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Es geht auch anders!, Udo Baer

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Es geht auch anders!
Język
niemiecki
Autorzy
Udo Baer
Rok wydania
2010
Oprawa
miękka
ISBN10
3934933319
ISBN13
9783934933316
Seria
Tagi
Opis
Zuerst war es nur ein Traum: ein Altenheim, in dem Normalität gelebt werden kann und Menschen so sein dürfen, wie sie sind. Als Altenpflegerin wünschte ich mir ein Heim, in dem ich selbst leben könnte. Viele Pfleger/innen geben ihr Bestes, sind jedoch oft frustriert und erkranken an Burn-out oder wechseln den Beruf. Die Einrichtungen sehen oft aus wie Hotels, doch für mich ist ein Hotel niemals ein Zuhause. Ich möchte in meinem Milieu leben, gesehen und verstanden werden und Hilfe dort erhalten, wo ich sie brauche. Es sind die einfachen Dinge, die das Leben in einer Einrichtung schön machen. Im Laufe meiner Karriere ermutigten mich viele Kolleg/innen, ein Buch zu schreiben, das aus der Praxis für die Praxis spricht. Bei Vorträgen über Verstehende Pflege lernte ich Frau Prof. Keil kennen, die menschlich über Sucht im Alter sprach. Inspiriert von ihrem Ansatz, wollte ich ein Buch schreiben, wusste jedoch nicht, wie. Nach einer Absage verwies sie mich an Dr. Udo Baer, dessen Homepage ich entdeckte und die mich begeisterte. Sein Buch „Innenwelten der Demenz“ und das SMEI-Konzept sprachen mich an. Ich nahm meinen Mut zusammen und kontaktierte ihn. Er hörte mir freundlich zu, und wir fanden schnell zueinander. Nach einem Besuch in Hamburg, bei dem er die Menschen im Heim sah, fühlte ich mich ermutigt, gemeinsam mit ihm dieses Buch zu verwirklichen.