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Nationalismus und Zerfall

Jugoslawien 1989 bis 1992

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Das Buch untersucht die österreichischen und internationalen Reaktionen auf den jugoslawischen Zerfallsprozess und die begleitenden Konflikte in Slowenien und Kroatien im Kontext des Endes des Ostblocks und der Sowjetunion. Im Fokus stehen die Unabhängigkeit und Sezession der jugoslawischen Teilrepubliken sowie deren völkerrechtliche Anerkennung. Besonders beleuchtet wird die Stationierung von UN-Friedenstruppen in Kroatien. Die Analyse stützt sich auf offizielle Quellen der UNO, der EG, der KSZE und Österreichs sowie Memoiren wichtiger Akteure, insbesondere von Stipe Mesić, dem letzten Vorsitzenden des jugoslawischen Staatspräsidiums. Die Aktivitäten und Diskussionen Österreichs, maßgeblich geprägt von Außenminister Alois Mock, werden als zentraler Schwerpunkt behandelt, wobei ein selbstbewusstes Expertentum aufgrund historischer Erfahrungen betont wird. Innerjugoslawische Vorgänge werden nur insoweit betrachtet, wie es für das Verständnis notwendig ist. Eine chronologische Vorgehensweise ermöglicht es, die Zielsetzungen und Handlungen entscheidender Akteure zu erfassen und deren Wirksamkeit sowie gravierende Fehleinschätzungen aufzuzeigen. Völkerrechtliche Fragestellungen und die Bedeutung von Nationalismus werden ebenfalls behandelt. Die Ergebnisse stehen oft im Widerspruch zu gängigen Sichtweisen und werden zur Diskussion gestellt.

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Nationalismus und Zerfall, Rosmarie Atzenhofer

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Nationalismus und Zerfall
Podtytuł
Jugoslawien 1989 bis 1992
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
miękka
Liczba stron
244
ISBN10
3990707388
ISBN13
9783990707388
Seria
Opis
Das Buch untersucht die österreichischen und internationalen Reaktionen auf den jugoslawischen Zerfallsprozess und die begleitenden Konflikte in Slowenien und Kroatien im Kontext des Endes des Ostblocks und der Sowjetunion. Im Fokus stehen die Unabhängigkeit und Sezession der jugoslawischen Teilrepubliken sowie deren völkerrechtliche Anerkennung. Besonders beleuchtet wird die Stationierung von UN-Friedenstruppen in Kroatien. Die Analyse stützt sich auf offizielle Quellen der UNO, der EG, der KSZE und Österreichs sowie Memoiren wichtiger Akteure, insbesondere von Stipe Mesić, dem letzten Vorsitzenden des jugoslawischen Staatspräsidiums. Die Aktivitäten und Diskussionen Österreichs, maßgeblich geprägt von Außenminister Alois Mock, werden als zentraler Schwerpunkt behandelt, wobei ein selbstbewusstes Expertentum aufgrund historischer Erfahrungen betont wird. Innerjugoslawische Vorgänge werden nur insoweit betrachtet, wie es für das Verständnis notwendig ist. Eine chronologische Vorgehensweise ermöglicht es, die Zielsetzungen und Handlungen entscheidender Akteure zu erfassen und deren Wirksamkeit sowie gravierende Fehleinschätzungen aufzuzeigen. Völkerrechtliche Fragestellungen und die Bedeutung von Nationalismus werden ebenfalls behandelt. Die Ergebnisse stehen oft im Widerspruch zu gängigen Sichtweisen und werden zur Diskussion gestellt.