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Stavros sieht in den Himmel. Weit und leer ist alles – Zeit ist unsichtbar. Zu sehen ist Veränderung. Was sie bewirkt, wird Zeit genannt. Der Fischer Stavros zieht eine Frau aus dem Meer und bringt sie auf seine Heimatinsel Aigina. Die Unbekannte könnte eine Göttin sein, von Menschen erdacht; sie ist unsterblich, ohne es zu wissen. Sie ziehen durch die Welt in Liebe zueinander, und Stavros, Mitte fünfzig, der nichts mehr wollte, stirbt daran. Zurück bleibt Psari, die Unbekannte, die den ganzen Weg, den sie gezogen waren, alleine zurück muss bis Aigina, das sie gemeinsam verließen, nur auf der Suche nach Stavros. Tod ist ihr unbekannt. Weil sie unsterblich ist, kann sie Stavros nicht folgen. Unsichtbar schwebt sie über dem Meer wie zu Anfang, als sie zu ihm herabfiel. Aphaia – unsichtbares Sein, ein Todessurrogat: 'Wie Licht über dem Meer / weht sichtbar / ein Schleier / vom Kopf der Aphaia'.

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Aphaia, Hanns von Mühlenfels

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Aphaia
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
144
ISBN10
3898124193
ISBN13
9783898124195
Seria
Kategorie
Opis
Stavros sieht in den Himmel. Weit und leer ist alles – Zeit ist unsichtbar. Zu sehen ist Veränderung. Was sie bewirkt, wird Zeit genannt. Der Fischer Stavros zieht eine Frau aus dem Meer und bringt sie auf seine Heimatinsel Aigina. Die Unbekannte könnte eine Göttin sein, von Menschen erdacht; sie ist unsterblich, ohne es zu wissen. Sie ziehen durch die Welt in Liebe zueinander, und Stavros, Mitte fünfzig, der nichts mehr wollte, stirbt daran. Zurück bleibt Psari, die Unbekannte, die den ganzen Weg, den sie gezogen waren, alleine zurück muss bis Aigina, das sie gemeinsam verließen, nur auf der Suche nach Stavros. Tod ist ihr unbekannt. Weil sie unsterblich ist, kann sie Stavros nicht folgen. Unsichtbar schwebt sie über dem Meer wie zu Anfang, als sie zu ihm herabfiel. Aphaia – unsichtbares Sein, ein Todessurrogat: 'Wie Licht über dem Meer / weht sichtbar / ein Schleier / vom Kopf der Aphaia'.