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Österreichisches Deutsch oder Deutsch in Österreich?

Identitäten im 21. Jahrhundert - 3. Auflage

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Österreichisches Deutsch oder Deutsch in Österreich: Identitäten im 21. Jahrhundert behandelt die zentrale Frage nach Identität und Zukunft. Neu ist die Betrachtung des in Österreich gesprochenen Hochdeutschen als Identitätsmerkmal. Dollinger beleuchtet die Problematik der sprachlichen Identifikation, indem er diskutiert, ob das Hochdeutsche in Österreich als "richtig" gilt. Aus sprachgeschichtlichen, soziolinguistischen und mehrsprachigen Perspektiven wird die Vieldeutigkeit des Begriffs "Sprache" analysiert, was die Vorstellung von Deutsch als einem Bündel von Standardvarietäten nahelegt. Diese Sichtweise wird in der Germanistik oft vernachlässigt, was das Buch auch zu einer humorvollen Kritik an einer germanistischen Sprachwissenschaft macht, die im 19. Jahrhundert verhaftet ist. Es wird verständlich dargelegt, warum die Erforschung und Verbreitung eines österreichischen Standards im Sinne einer modernen Germanistik sinnvoll wäre, die die Sprecher*innen in den Mittelpunkt stellt. Obwohl das Österreichische Standarddeutsch eine alltägliche Realität ist, wird es häufig, insbesondere von deutschen Sprecher*innen, fälschlicherweise als Dialekt wahrgenommen. Das Buch fungiert als Einführung in das Österreichische Standarddeutsch, als Verteidigungsschrift und als Plädoyer für die ernsthafte Auseinandersetzung mit Fragen der sprachlichen Gleichberechtigung.

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Österreichisches Deutsch oder Deutsch in Österreich?, Stefan Dollinger

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Österreichisches Deutsch oder Deutsch in Österreich?
Podtytuł
Identitäten im 21. Jahrhundert - 3. Auflage
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
ISBN10
399036023X
ISBN13
9783990360231
Seria
Kategorie
Ocena
3,6 z 5
Opis
Österreichisches Deutsch oder Deutsch in Österreich: Identitäten im 21. Jahrhundert behandelt die zentrale Frage nach Identität und Zukunft. Neu ist die Betrachtung des in Österreich gesprochenen Hochdeutschen als Identitätsmerkmal. Dollinger beleuchtet die Problematik der sprachlichen Identifikation, indem er diskutiert, ob das Hochdeutsche in Österreich als "richtig" gilt. Aus sprachgeschichtlichen, soziolinguistischen und mehrsprachigen Perspektiven wird die Vieldeutigkeit des Begriffs "Sprache" analysiert, was die Vorstellung von Deutsch als einem Bündel von Standardvarietäten nahelegt. Diese Sichtweise wird in der Germanistik oft vernachlässigt, was das Buch auch zu einer humorvollen Kritik an einer germanistischen Sprachwissenschaft macht, die im 19. Jahrhundert verhaftet ist. Es wird verständlich dargelegt, warum die Erforschung und Verbreitung eines österreichischen Standards im Sinne einer modernen Germanistik sinnvoll wäre, die die Sprecher*innen in den Mittelpunkt stellt. Obwohl das Österreichische Standarddeutsch eine alltägliche Realität ist, wird es häufig, insbesondere von deutschen Sprecher*innen, fälschlicherweise als Dialekt wahrgenommen. Das Buch fungiert als Einführung in das Österreichische Standarddeutsch, als Verteidigungsschrift und als Plädoyer für die ernsthafte Auseinandersetzung mit Fragen der sprachlichen Gleichberechtigung.