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Konstruktionslehre des Stahlbetons. Band 2

Tragwerke

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  • 423 strony
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Die Konstruktion ist neben Funktion, Wirtschaftlichkeit und formaler Gestaltung eine gleichberechtigte Komponente beim Entwurf eines Bauwerks. Weitere Einflussfaktoren sind örtliche Gegebenheiten, rechtliche Bindungen, Vorschriften sowie politische Absichten und Traditionen. Architekten und Ingenieure müssen diese Anforderungen aufeinander abstimmen, was eine anspruchsvolle und stets neue Herausforderung darstellt. Eine ausgewogene Synthese der Hauptkomponenten, die aus der sorgfältigen Zusammenarbeit gleichwertiger Partner resultiert, zeigt sich in der Harmonie des Gesamtbauwerks und seiner Einzelteile. Voraussetzung dafür ist der rechtzeitige Kontakt zwischen Bauingenieur und Künstler sowie deren Verständnis für die Arbeitsweise des anderen. Nur so kann der Riss überbrückt werden, der im frühen 20. Jahrhundert aus dem universellen "Baumeister" zwei spezialisierte Berufe entstehen ließ. Diese Spaltung war der Preis für das Werkzeug "Naturwissenschaft", das die technische Entwicklung des Bauwesens ermöglichte. Die harmonische Gestaltung von Bauwerken ist daher heute, mit wenigen Ausnahmen, nur in enger Zusammenarbeit der Spezialisten möglich. Die modernen Bauweisen entstanden aus der allgemeinen technischen Entwicklung, die durch politische Bedingungen als "erste technische Revolution" bezeichnet wird. In der Mitte des 20. Jahrhunderts führten die Bedürfnisse von Industrie, Handel und Verkehr zu neuen, leistungsfähigeren Bauwe

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Konstruktionslehre des Stahlbetons. Band 2, Gotthard Franz

Język
Rok wydania
1970
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Konstruktionslehre des Stahlbetons. Band 2
Podtytuł
Tragwerke
Język
niemiecki
Rok wydania
1970
Oprawa
twarda
Liczba stron
423
ISBN10
3662254808
ISBN13
9783662254806
Seria
Opis
Die Konstruktion ist neben Funktion, Wirtschaftlichkeit und formaler Gestaltung eine gleichberechtigte Komponente beim Entwurf eines Bauwerks. Weitere Einflussfaktoren sind örtliche Gegebenheiten, rechtliche Bindungen, Vorschriften sowie politische Absichten und Traditionen. Architekten und Ingenieure müssen diese Anforderungen aufeinander abstimmen, was eine anspruchsvolle und stets neue Herausforderung darstellt. Eine ausgewogene Synthese der Hauptkomponenten, die aus der sorgfältigen Zusammenarbeit gleichwertiger Partner resultiert, zeigt sich in der Harmonie des Gesamtbauwerks und seiner Einzelteile. Voraussetzung dafür ist der rechtzeitige Kontakt zwischen Bauingenieur und Künstler sowie deren Verständnis für die Arbeitsweise des anderen. Nur so kann der Riss überbrückt werden, der im frühen 20. Jahrhundert aus dem universellen "Baumeister" zwei spezialisierte Berufe entstehen ließ. Diese Spaltung war der Preis für das Werkzeug "Naturwissenschaft", das die technische Entwicklung des Bauwesens ermöglichte. Die harmonische Gestaltung von Bauwerken ist daher heute, mit wenigen Ausnahmen, nur in enger Zusammenarbeit der Spezialisten möglich. Die modernen Bauweisen entstanden aus der allgemeinen technischen Entwicklung, die durch politische Bedingungen als "erste technische Revolution" bezeichnet wird. In der Mitte des 20. Jahrhunderts führten die Bedürfnisse von Industrie, Handel und Verkehr zu neuen, leistungsfähigeren Bauwe