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Der Sekretär

Die Geschichte eines Opportunisten

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In diesem Erstlingsroman wird die Geschichte eines opportunistischen Karrieristen erzählt, der in den 1930er Jahren dem kleinstädtischen Leben in Sachsen entfliehen möchte, indem er einer SS-Wachkompanie beitritt. Nach einem Vorfall wird er an die Ostfront versetzt, wo er schwer verletzt in Gefangenschaft gerät und als „geläutert“ nach Deutschland zurückkehrt, nun als Kommunist. In Berlin trifft er die Tochter eines Ministers, was ihm den Weg zur Macht ebnet: Er wird Erster Sekretär der SED-Kreisleitung in seiner Heimatstadt. In den 70er Jahren verknüpfen sich seine Lebenslinien mit einer Jugendbewegung in der DDR, die in ihrer Art der westlichen ähnelt, jedoch stark überwacht wird. Eine junge Frau widersetzt sich dem Einfluss ihrer linientreuen Eltern und einem Stasioffizier, während ein junger Mann eine unklare Begegnung mit der Staatsmacht hat. Die Geschichte kulminiert in einem klassischen Showdown mit Musik, der zwar fiktiv ist, aber durchaus hätte geschehen können. Diese Tragikomödie schildert ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte entlang des Lebens eines Mannes, der oft nicht weiß, was er will, und lieber folgt, was man ihm sagt. Während er im Nationalsozialismus und in der DDR versucht, seinen Platz zu finden, schwimmen einige „Unangepasste“ der 70er Jahre gegen den Strom und lehnen die kleinbürgerliche Enge des Sozialismus ab.

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Der Sekretär, Thomas Gatzemeier

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Sekretär
Podtytuł
Die Geschichte eines Opportunisten
Język
niemiecki
Rok wydania
2010
Oprawa
twarda
ISBN10
3981342305
ISBN13
9783981342307
Seria
Kategorie
Ocena
5 z 5
Opis
In diesem Erstlingsroman wird die Geschichte eines opportunistischen Karrieristen erzählt, der in den 1930er Jahren dem kleinstädtischen Leben in Sachsen entfliehen möchte, indem er einer SS-Wachkompanie beitritt. Nach einem Vorfall wird er an die Ostfront versetzt, wo er schwer verletzt in Gefangenschaft gerät und als „geläutert“ nach Deutschland zurückkehrt, nun als Kommunist. In Berlin trifft er die Tochter eines Ministers, was ihm den Weg zur Macht ebnet: Er wird Erster Sekretär der SED-Kreisleitung in seiner Heimatstadt. In den 70er Jahren verknüpfen sich seine Lebenslinien mit einer Jugendbewegung in der DDR, die in ihrer Art der westlichen ähnelt, jedoch stark überwacht wird. Eine junge Frau widersetzt sich dem Einfluss ihrer linientreuen Eltern und einem Stasioffizier, während ein junger Mann eine unklare Begegnung mit der Staatsmacht hat. Die Geschichte kulminiert in einem klassischen Showdown mit Musik, der zwar fiktiv ist, aber durchaus hätte geschehen können. Diese Tragikomödie schildert ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte entlang des Lebens eines Mannes, der oft nicht weiß, was er will, und lieber folgt, was man ihm sagt. Während er im Nationalsozialismus und in der DDR versucht, seinen Platz zu finden, schwimmen einige „Unangepasste“ der 70er Jahre gegen den Strom und lehnen die kleinbürgerliche Enge des Sozialismus ab.