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Super (hairy) woman*

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Körperhaare an Frauen* sind heutzutage weitgehend unsichtbar gemacht, als existierten sie nicht. Das Bild eines haarlosen Frauen*körpers ist omnipräsent – auf der Straße, am Strand, im Sport, in Filmen und Werbung. Glatte Haut wird als Norm angesehen, was Frauen* und Mädchen* zwingt, regelmäßig schmerzhafte Praktiken anzuwenden. Dies führt oft zu Schamgefühlen gegenüber den natürlichen Gegebenheiten ihres Körpers. Wer sich nicht rasiert, wird häufig die Weiblichkeit* abgesprochen, da Haare als „männlich“ gelten. Die Fragen, warum Körperbehaarung ein Tabu bleibt und warum Haare je nach Geschlecht unterschiedliche Reaktionen hervorrufen, stehen im Raum. Stattdessen könnte die Vielfalt von Körperhaarfrisuren – egal ob Wildwuchs, Stoppeln oder Haarlosigkeit – gefeiert werden. Einfühlsam und ermutigend eröffnet die Diskussion über weibliche* Körperbehaarung und deren Stigmatisierung. Eine Sammlung vielseitiger Beiträge von Menschen zwischen 12 und 81 Jahren beleuchtet persönliche Geschichten, hinterfragt gesellschaftliche Normen und zeigt unterschiedliche Umgangsformen mit Idealbildern auf. Zudem wird ein umfassender Blick auf die Kulturgeschichte geworfen und die historischen sowie soziologischen Hintergründe untersucht, die zur heutigen Enthaarungsnorm geführt haben.

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Super (hairy) woman*, Anna C. Paul

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Super (hairy) woman*
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
ISBN10
3955751589
ISBN13
9783955751586
Seria
Kategorie
Ocena
3,9 z 5
Opis
Körperhaare an Frauen* sind heutzutage weitgehend unsichtbar gemacht, als existierten sie nicht. Das Bild eines haarlosen Frauen*körpers ist omnipräsent – auf der Straße, am Strand, im Sport, in Filmen und Werbung. Glatte Haut wird als Norm angesehen, was Frauen* und Mädchen* zwingt, regelmäßig schmerzhafte Praktiken anzuwenden. Dies führt oft zu Schamgefühlen gegenüber den natürlichen Gegebenheiten ihres Körpers. Wer sich nicht rasiert, wird häufig die Weiblichkeit* abgesprochen, da Haare als „männlich“ gelten. Die Fragen, warum Körperbehaarung ein Tabu bleibt und warum Haare je nach Geschlecht unterschiedliche Reaktionen hervorrufen, stehen im Raum. Stattdessen könnte die Vielfalt von Körperhaarfrisuren – egal ob Wildwuchs, Stoppeln oder Haarlosigkeit – gefeiert werden. Einfühlsam und ermutigend eröffnet die Diskussion über weibliche* Körperbehaarung und deren Stigmatisierung. Eine Sammlung vielseitiger Beiträge von Menschen zwischen 12 und 81 Jahren beleuchtet persönliche Geschichten, hinterfragt gesellschaftliche Normen und zeigt unterschiedliche Umgangsformen mit Idealbildern auf. Zudem wird ein umfassender Blick auf die Kulturgeschichte geworfen und die historischen sowie soziologischen Hintergründe untersucht, die zur heutigen Enthaarungsnorm geführt haben.