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Die Welt vom Rücken des Kranichs

Thermodynamik und der Verfall einer Familie

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In dieser aufregenden Studie beschreibt Kevin Vennemann die entstehende Moderne als einen Prozess zunehmender Unordnung. Anhand von Thomas Manns Buddenbrooks zeigt er, wie der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik zum zentralen Faktor wird: Der entropische Unordnungstrieb beeinflusst sowohl die Beziehungen innerhalb der Familie Buddenbrook als auch das Familiengeschäft und die gesellschaftlichen Entwicklungen nach 1848. In einer Zeit rascher Veränderungen gilt nichts als sicher, außer der Erkenntnis, dass alles unsicher ist. Diese Gewissheit führt dazu, dass die herrschenden Klassen vor der entropischen Demokratisierung von Politik, Gesellschaft und Ökonomie Angst haben. Etablierte Sitten, Normen, Gender- und Klassenhierarchien werden gewaltsam zementiert, um die alte Macht gegen den allgemeinen Unordnungstrieb zu bewahren. Vennemanns Lesart des Klassikers zeigt, dass auch heute ein Denken von Bedeutung ist, das auf der Ausbeutung von Arbeitskraft und natürlichen Ressourcen basiert. Selbst Thomas Mann ahnte, dass unendliches Wachstum unter solchen Bedingungen unmöglich sein muss.

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Die Welt vom Rücken des Kranichs, Kevin Vennemann

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Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Welt vom Rücken des Kranichs
Podtytuł
Thermodynamik und der Verfall einer Familie
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
236
ISBN10
3957579333
ISBN13
9783957579331
Seria
Kategorie
Ocena
3,35 z 5
Opis
In dieser aufregenden Studie beschreibt Kevin Vennemann die entstehende Moderne als einen Prozess zunehmender Unordnung. Anhand von Thomas Manns Buddenbrooks zeigt er, wie der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik zum zentralen Faktor wird: Der entropische Unordnungstrieb beeinflusst sowohl die Beziehungen innerhalb der Familie Buddenbrook als auch das Familiengeschäft und die gesellschaftlichen Entwicklungen nach 1848. In einer Zeit rascher Veränderungen gilt nichts als sicher, außer der Erkenntnis, dass alles unsicher ist. Diese Gewissheit führt dazu, dass die herrschenden Klassen vor der entropischen Demokratisierung von Politik, Gesellschaft und Ökonomie Angst haben. Etablierte Sitten, Normen, Gender- und Klassenhierarchien werden gewaltsam zementiert, um die alte Macht gegen den allgemeinen Unordnungstrieb zu bewahren. Vennemanns Lesart des Klassikers zeigt, dass auch heute ein Denken von Bedeutung ist, das auf der Ausbeutung von Arbeitskraft und natürlichen Ressourcen basiert. Selbst Thomas Mann ahnte, dass unendliches Wachstum unter solchen Bedingungen unmöglich sein muss.