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Neue Literatur. Anthologie im Frühjahr 2008

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Die Frühjahrsausgabe 2008 der Anthologie Neue Literatur läßt uns zurückblicken auf frühere Zeiten, als es noch den Pfennig gab, man in Kalorien rechnete und zum Einkaufen in Geschäfte um die Ecke ging. Als Beobachter tragischer Einzelschicksale erhalten wir tiefe Einblicke in das Leben vom Krieg Betroffener, vor allem auch nach Kriegsende, und die vielen Einschnitte in ihrem persönlichen Umfeld durch den grausamen Verlust geliebter Menschen. In einer Welt, deren Zukunft trotz Wohlstands so ungewiß ist wie unsere, besinnen wir uns gerne vergangener Werte, erinnern uns daran, wie es „damals“ war, als man frohen Mutes zusammenhalf, füreinander da war, über den eigenen Tellerrand hinausschaute und Mitmenschlichkeit selbstverständlich lebte. Die Zeiten waren ganz sicher weder besser noch einfacher als unsere heute, aber sie waren gekennzeichnet von Nachsicht, Rücksichtnahme, Toleranz, Verständnis, Hilfsbereitschaft und aufrichtiger Liebe. Dazu kam etwas, das uns mittlerweile fast vollständig abhandengekommen zu sein scheint: man hatte Zeit, Zeit für sich und Zeit für andere. Heute kommen wir immer schneller dort an, wo wir immer kürzer bleiben.

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Neue Literatur. Anthologie im Frühjahr 2008, kolektiv

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Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Neue Literatur. Anthologie im Frühjahr 2008
Język
niemiecki
Autorzy
kolektiv
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
ISBN10
3837201465
ISBN13
9783837201468
Seria
Kategorie
Opis
Die Frühjahrsausgabe 2008 der Anthologie Neue Literatur läßt uns zurückblicken auf frühere Zeiten, als es noch den Pfennig gab, man in Kalorien rechnete und zum Einkaufen in Geschäfte um die Ecke ging. Als Beobachter tragischer Einzelschicksale erhalten wir tiefe Einblicke in das Leben vom Krieg Betroffener, vor allem auch nach Kriegsende, und die vielen Einschnitte in ihrem persönlichen Umfeld durch den grausamen Verlust geliebter Menschen. In einer Welt, deren Zukunft trotz Wohlstands so ungewiß ist wie unsere, besinnen wir uns gerne vergangener Werte, erinnern uns daran, wie es „damals“ war, als man frohen Mutes zusammenhalf, füreinander da war, über den eigenen Tellerrand hinausschaute und Mitmenschlichkeit selbstverständlich lebte. Die Zeiten waren ganz sicher weder besser noch einfacher als unsere heute, aber sie waren gekennzeichnet von Nachsicht, Rücksichtnahme, Toleranz, Verständnis, Hilfsbereitschaft und aufrichtiger Liebe. Dazu kam etwas, das uns mittlerweile fast vollständig abhandengekommen zu sein scheint: man hatte Zeit, Zeit für sich und Zeit für andere. Heute kommen wir immer schneller dort an, wo wir immer kürzer bleiben.