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Warum wir uns Christen nennen müssen

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„Warum sollen wir uns Christen nennen? Heute sind wir liberal, und deshalb gibt es keine Notwendigkeit, im Christentum eine Rechtfertigung unserer fundamentalen Rechte und Freiheiten zu suchen. Wir sind säkular, und deshalb können wir die religiösen Überzeugungen als Privatsache ansehen. Wir sind modern, und deshalb glauben wir, das der Mensch sich aus eigener Kraft erschaffen muss. Wir sind von den Naturwissenschaften geprägt und deshalb genügt uns das bewiesene Wissen. In unseren westlichen Gesellschaften erleben wir eine Phase der größten Ausweitung unserer Rechte, und deshalb dürfen wir nicht dulden, dass sich die Kirche einmischt und den Genuss dieser Rechte behindert.“ Der liberale italienische Senator und frühere Präsident des italienischen Senates, Marcello Pera stellt sich diesen und ähnlichen in Europa weit verbreiteten Thesen klug und provozierend zugleich entgegen: „Ich misstraue der Euphorie derjenigen, die über der Asche des alten einen “neuen Menschen„ erschaffen wollen, und den Vordenkern, wenn sie mir über den Mund fahren und mich nicht zu Wort kommen lassen wollen“, sagt Pera, und weiter: „Meine Position ist die eines säkularen Liberalen, der sich an das Christentum wendet, weil er von ihm Gründe der Hoffnung erwartet.“

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Warum wir uns Christen nennen müssen, Marcello Pera

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Warum wir uns Christen nennen müssen
Język
niemiecki
Rok wydania
2009
Oprawa
twarda
Liczba stron
224
ISBN10
386744112X
ISBN13
9783867441124
Seria
Tagi
Oryginalna nazwa
Perchè dobbiamo dirci cristiani
Opis
„Warum sollen wir uns Christen nennen? Heute sind wir liberal, und deshalb gibt es keine Notwendigkeit, im Christentum eine Rechtfertigung unserer fundamentalen Rechte und Freiheiten zu suchen. Wir sind säkular, und deshalb können wir die religiösen Überzeugungen als Privatsache ansehen. Wir sind modern, und deshalb glauben wir, das der Mensch sich aus eigener Kraft erschaffen muss. Wir sind von den Naturwissenschaften geprägt und deshalb genügt uns das bewiesene Wissen. In unseren westlichen Gesellschaften erleben wir eine Phase der größten Ausweitung unserer Rechte, und deshalb dürfen wir nicht dulden, dass sich die Kirche einmischt und den Genuss dieser Rechte behindert.“ Der liberale italienische Senator und frühere Präsident des italienischen Senates, Marcello Pera stellt sich diesen und ähnlichen in Europa weit verbreiteten Thesen klug und provozierend zugleich entgegen: „Ich misstraue der Euphorie derjenigen, die über der Asche des alten einen “neuen Menschen„ erschaffen wollen, und den Vordenkern, wenn sie mir über den Mund fahren und mich nicht zu Wort kommen lassen wollen“, sagt Pera, und weiter: „Meine Position ist die eines säkularen Liberalen, der sich an das Christentum wendet, weil er von ihm Gründe der Hoffnung erwartet.“