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Vater kam nach Dachau - Von der geachteten Familie zu Volksfeinden - Das Schicksal der jüdischen Familie Dr. Siegfried und Hulda

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Wie ein tosender Sturm riss der Wahnsinn in diesen dunklen Tagen deutscher Geschichte alles mit sich. Edith, die Tochter des angesehenen Anwalts Siegfried Samuel, erblickte auf ihrem Schulweg die brennende Synagoge. Mitten im Unterricht kam der Direktor in die Klasse und sagte, dass die beiden jüdischen Schülerinnen nach Hause gehen sollen, was diese sofort taten. Etwa 20 Minuten später traf Edith ihre Mutter daheim an. Den Vater hatte man verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Wenige Minuten darauf fuhr ein Lastwagen mit jungen Leuten vor. Sie befahlen der Ehefrau und den beiden Kindern, das Haus zu verlassen. Alle Fensterscheiben wurden eingeschlagen, Porzellan und Kristall zerbrochen, Schränke umgeworfen. Das Radio war zertrümmert und Bücher lagen herum … Bis Mitternacht des 10. Novembers sollten nun alle Juden die Pfalz verlassen. Familie Samuel informierte man darüber, dass sich der Vater und Ehemann im KZ Dachau befände. Dort hatte er die Gefangenennummer 24126. Aus einer angesehenen Familie hatte man über Nacht Volksfeinde gemacht. Die wahre unfassbare Geschichte der jüdischen Familie Dr. Siegfried und Hulda Samuel geb. Besser aus Frankenthal.

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Vater kam nach Dachau - Von der geachteten Familie zu Volksfeinden - Das Schicksal der jüdischen Familie Dr. Siegfried und Hulda, Paul Theobald

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Vater kam nach Dachau - Von der geachteten Familie zu Volksfeinden - Das Schicksal der jüdischen Familie Dr. Siegfried und Hulda
Język
niemiecki
Wydawca
DeBehr
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
72
ISBN10
3987271639
ISBN13
9783987271632
Seria
Tagi
Opis
Wie ein tosender Sturm riss der Wahnsinn in diesen dunklen Tagen deutscher Geschichte alles mit sich. Edith, die Tochter des angesehenen Anwalts Siegfried Samuel, erblickte auf ihrem Schulweg die brennende Synagoge. Mitten im Unterricht kam der Direktor in die Klasse und sagte, dass die beiden jüdischen Schülerinnen nach Hause gehen sollen, was diese sofort taten. Etwa 20 Minuten später traf Edith ihre Mutter daheim an. Den Vater hatte man verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Wenige Minuten darauf fuhr ein Lastwagen mit jungen Leuten vor. Sie befahlen der Ehefrau und den beiden Kindern, das Haus zu verlassen. Alle Fensterscheiben wurden eingeschlagen, Porzellan und Kristall zerbrochen, Schränke umgeworfen. Das Radio war zertrümmert und Bücher lagen herum … Bis Mitternacht des 10. Novembers sollten nun alle Juden die Pfalz verlassen. Familie Samuel informierte man darüber, dass sich der Vater und Ehemann im KZ Dachau befände. Dort hatte er die Gefangenennummer 24126. Aus einer angesehenen Familie hatte man über Nacht Volksfeinde gemacht. Die wahre unfassbare Geschichte der jüdischen Familie Dr. Siegfried und Hulda Samuel geb. Besser aus Frankenthal.