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Das Hungerleiderhaus

Die Geschichte einer mitteleuropäischen Familie und ihres Hauses

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  • 171 stron
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Das "Hungerleiderhaus" und sein Besitzer Simon Hungerleider, ein erfolgreicher judischer Geflugelhandler, stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte, die im Osten der k.u.k. Monarchie ihren Ausgang nahm, in Wien ihre Blutezeit erlebte und im Exil und den NS-Todeslagern ihr tragisches Ende fand. Das "Hungerleiderhaus" war ab Marz 1938 Schauplatz der Judenverfolgung mit allen Facetten des Nazi-Terrors. Sein Besitzer Simon Hungerleider hatte bis dahin ein bewegtes Leben gefuhrt: Er arbeitete als Zigarrenverkaufer in einem Bordell in Amerika, war viermal verheiratet, dreimal geschieden und hatte einen unehelichen Sohn, er erlebte Verhaftungen und Freispruche. Aber 1938 war Simons Welt eine andere: Er spielte mit den NS-Behorden Katz und Maus, trieb den Abwickler seiner Firma zur Verzweiflung, schloss einen notariellen Erbvertrag mit seiner "arischen" Frau, schenkte ihr das Hungerleiderhaus und inszenierte eine Schein-Scheidung. Nicht abwenden konnte er die Ermordung seines achtjahrigen Enkels Herbert in Maly Trostinec. Simon Hungerleider starb Ende 1942 in Theresienstadt.

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Das Hungerleiderhaus, Walter Schwimmer

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das Hungerleiderhaus
Podtytuł
Die Geschichte einer mitteleuropäischen Familie und ihres Hauses
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
171
ISBN10
3205219309
ISBN13
9783205219309
Seria
Opis
Das "Hungerleiderhaus" und sein Besitzer Simon Hungerleider, ein erfolgreicher judischer Geflugelhandler, stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte, die im Osten der k.u.k. Monarchie ihren Ausgang nahm, in Wien ihre Blutezeit erlebte und im Exil und den NS-Todeslagern ihr tragisches Ende fand. Das "Hungerleiderhaus" war ab Marz 1938 Schauplatz der Judenverfolgung mit allen Facetten des Nazi-Terrors. Sein Besitzer Simon Hungerleider hatte bis dahin ein bewegtes Leben gefuhrt: Er arbeitete als Zigarrenverkaufer in einem Bordell in Amerika, war viermal verheiratet, dreimal geschieden und hatte einen unehelichen Sohn, er erlebte Verhaftungen und Freispruche. Aber 1938 war Simons Welt eine andere: Er spielte mit den NS-Behorden Katz und Maus, trieb den Abwickler seiner Firma zur Verzweiflung, schloss einen notariellen Erbvertrag mit seiner "arischen" Frau, schenkte ihr das Hungerleiderhaus und inszenierte eine Schein-Scheidung. Nicht abwenden konnte er die Ermordung seines achtjahrigen Enkels Herbert in Maly Trostinec. Simon Hungerleider starb Ende 1942 in Theresienstadt.