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Frau mit Nebenwirkungen

Transgender ohne Wahlfreiheit

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  • 342 strony
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Sie war Ingenieur, sie war Domina. Sie war Mann, sie war Frau. Macho und Mädchen. Ihr standen alle Wege offen, aber es fehlte ihr an Mut. Über sechzig Jahre lang waren meine Geschlechtergrenzen fließend. Wie verfeindete Länder, ständig im Krieg miteinander. Schon als Kind wollte ich Mädchenkleider tragen und musste schnell lernen, mein wahres Ich zu verstecken. Die Eltern: hoffnungslos überfordert. Im Wirtschaftswunder-Deutschland musste man es zu etwas bringen. Kinder hatten zu funktionieren. Daher gestaltet sich dieser Lebensbericht als eine lange, abenteuerliche Achterbahnfahrt. Mangels aufklärender Informationen hielt ich mich irgendwann für krank. Wieso war ich so völlig anders? Im Außen existierten nur Jungensachen, Anfeindungen, Misshandlungen, Schlaftabletten und Angst vor Wahnsinn. Auf immer stärker werdende Zweifel und Depressionen folgten schließlich der psychische Zusammenbruch, die Selbstmordgedanken, später sogar die Psychiatrie. Mein Weg in ein freies Leben führt durch Scham und Ausgrenzung hindurch, mündet aber in Selbstbestimmung. Es ist eine Geschichte mit – Achtung: Spoiler! – Happy End. Oder wie sonst soll man es nennen, wenn Inès Adler nach dreiundsechzig Jahren und einer zeitweisen Karriere als Escort-Girl nun mit ungebrochenem Tatendrang Technologien für CO2-neutrale Verbrennungsmotoren entwickelt?

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Frau mit Nebenwirkungen, Inès Adler

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Frau mit Nebenwirkungen
Podtytuł
Transgender ohne Wahlfreiheit
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
342
ISBN10
3896888145
ISBN13
9783896888143
Seria
Tagi
Opis
Sie war Ingenieur, sie war Domina. Sie war Mann, sie war Frau. Macho und Mädchen. Ihr standen alle Wege offen, aber es fehlte ihr an Mut. Über sechzig Jahre lang waren meine Geschlechtergrenzen fließend. Wie verfeindete Länder, ständig im Krieg miteinander. Schon als Kind wollte ich Mädchenkleider tragen und musste schnell lernen, mein wahres Ich zu verstecken. Die Eltern: hoffnungslos überfordert. Im Wirtschaftswunder-Deutschland musste man es zu etwas bringen. Kinder hatten zu funktionieren. Daher gestaltet sich dieser Lebensbericht als eine lange, abenteuerliche Achterbahnfahrt. Mangels aufklärender Informationen hielt ich mich irgendwann für krank. Wieso war ich so völlig anders? Im Außen existierten nur Jungensachen, Anfeindungen, Misshandlungen, Schlaftabletten und Angst vor Wahnsinn. Auf immer stärker werdende Zweifel und Depressionen folgten schließlich der psychische Zusammenbruch, die Selbstmordgedanken, später sogar die Psychiatrie. Mein Weg in ein freies Leben führt durch Scham und Ausgrenzung hindurch, mündet aber in Selbstbestimmung. Es ist eine Geschichte mit – Achtung: Spoiler! – Happy End. Oder wie sonst soll man es nennen, wenn Inès Adler nach dreiundsechzig Jahren und einer zeitweisen Karriere als Escort-Girl nun mit ungebrochenem Tatendrang Technologien für CO2-neutrale Verbrennungsmotoren entwickelt?