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Die Toten müssen jeden Tag gefüttert werden

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"Die Toten müssen jeden Tag gefüttert werden”, von Dirk Eberhard Erinnerungen, Gedichte, Phantasien, Betrachtungen – zersplitterte Chronologien. Und dennoch die Frage, ob hier eben doch eine Geschichte zum Ausdruck kommt – die eines ganz eigenen inneren und äußeren Lebens, aufscheinend in ganz unterschiedlich gefärbten Episoden: eine Wolke flimmernder Fragmente, ein Kosmos klingender Teilchen. Selbst dem Erzähler scheint die Art seiner Darstellung, so wird in seinem Vorwort klar, Sorgen zu bereiten: Stellt er Wände auf? Wird er die Leute vor den Kopf stoßen? Immerhin lädt er zum Stöbern, zum freien Spazierengehen zwischen seinen Aufsätzen, Poemen, Spinnereien und Berichten ein. Eine Kindheit im Ländlichen scheint auf, innerhalb derer sich gespannte, zerreißende Familienbande in den sogenannten einfachen Verhältnissen zeigen. Dann das Abbrechen von Verbindungen – bleischwere Jahre eines immer unheimlicher werdenden Abdriftens, versackend in dumpfen, erstickenden Provisorien: Stationen in Bahnhöfen des Nichts. Und dieses Ich, wenn man es denn so nennen darf, annähernd losgelöst von aller äußeren Welt: hineintreibend in wüstenhafte innere Sphären. Und als weitere Frage diese: Ob so eine Existenz neben allen Gleisen – und doch stattfindend wie in ständig rasender, wenngleich leerer Bewegung – denn jemals wieder Ankünfte kennen wird …

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Die Toten müssen jeden Tag gefüttert werden, Dirk Eberhard

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Toten müssen jeden Tag gefüttert werden
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
550
ISBN10
394747055X
ISBN13
9783947470556
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
"Die Toten müssen jeden Tag gefüttert werden”, von Dirk Eberhard Erinnerungen, Gedichte, Phantasien, Betrachtungen – zersplitterte Chronologien. Und dennoch die Frage, ob hier eben doch eine Geschichte zum Ausdruck kommt – die eines ganz eigenen inneren und äußeren Lebens, aufscheinend in ganz unterschiedlich gefärbten Episoden: eine Wolke flimmernder Fragmente, ein Kosmos klingender Teilchen. Selbst dem Erzähler scheint die Art seiner Darstellung, so wird in seinem Vorwort klar, Sorgen zu bereiten: Stellt er Wände auf? Wird er die Leute vor den Kopf stoßen? Immerhin lädt er zum Stöbern, zum freien Spazierengehen zwischen seinen Aufsätzen, Poemen, Spinnereien und Berichten ein. Eine Kindheit im Ländlichen scheint auf, innerhalb derer sich gespannte, zerreißende Familienbande in den sogenannten einfachen Verhältnissen zeigen. Dann das Abbrechen von Verbindungen – bleischwere Jahre eines immer unheimlicher werdenden Abdriftens, versackend in dumpfen, erstickenden Provisorien: Stationen in Bahnhöfen des Nichts. Und dieses Ich, wenn man es denn so nennen darf, annähernd losgelöst von aller äußeren Welt: hineintreibend in wüstenhafte innere Sphären. Und als weitere Frage diese: Ob so eine Existenz neben allen Gleisen – und doch stattfindend wie in ständig rasender, wenngleich leerer Bewegung – denn jemals wieder Ankünfte kennen wird …