Bookbot

Übergangsritus

Gedichte und Prosa

Ocena książki

Parametry

  • 98 stron
  • 4 godziny czytania

Więcej o książce

»Mein Leben, das ich nicht leben werde / webt mir Gesichtszüge, und wir verschlingen uns gegenseitig«. »Von Flügeln« will das lyrische Ich in diesem Band sprechen, wie es in dem Gedicht »Zur Eröffnung« heißt – dem eigenen Körper enthoben gewinnt es so den Überblick für seine Beobachtungen. Abdahlrahman Alqalaqs Gedichte und seine Erzählung haben dabei mitunter einen bitteren Ton, sie handeln von Krieg, Flucht und Leben im Exil, wollen aber auch die zärtlichen Momente nicht vergessen. Sie spüren der alten Heimat nach, der Distanz, die sich zwischen dem Ich und ihr aufgetürmt hat, setzen sich mit der neuen auseinander, gedenken Freunden. »Aber so ist es, das Exilsyndrom: / Ich kann nicht aufstehen und nicht untergehen«. Das Leben im Exil erscheint als Leben in einem Zwischenbereich, dem die Sprache in nachhallenden Bildern nachgeht, mal feiner, mal heftiger, aber immer eines: intensiv. Absentes nimmt Form an Meine Wohnung tut nur eines: sie erinnert mich an Dinge, die nicht da sind Die Wände, die Treppe die Fenstergriffe, Türklinken, Möbelkanten das leere Sofa gebrochene Schatten auf einem Tisch mit zwei Stühlen Alles verweist auf Fehlendes und will mich in den Wahnsinn treiben Irgendwann nimmt das Absente Form an und man spricht zu ihm und wettet: Wer von uns ist präsenter in dieser Wohnung?

Zakup książki

Übergangsritus, Abdalrahman Alqalaq

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

5,0
Doskonała
3 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Übergangsritus
Podtytuł
Gedichte und Prosa
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
98
ISBN10
3835356941
ISBN13
9783835356948
Seria
Kategorie
Ocena
5 z 5
Opis
»Mein Leben, das ich nicht leben werde / webt mir Gesichtszüge, und wir verschlingen uns gegenseitig«. »Von Flügeln« will das lyrische Ich in diesem Band sprechen, wie es in dem Gedicht »Zur Eröffnung« heißt – dem eigenen Körper enthoben gewinnt es so den Überblick für seine Beobachtungen. Abdahlrahman Alqalaqs Gedichte und seine Erzählung haben dabei mitunter einen bitteren Ton, sie handeln von Krieg, Flucht und Leben im Exil, wollen aber auch die zärtlichen Momente nicht vergessen. Sie spüren der alten Heimat nach, der Distanz, die sich zwischen dem Ich und ihr aufgetürmt hat, setzen sich mit der neuen auseinander, gedenken Freunden. »Aber so ist es, das Exilsyndrom: / Ich kann nicht aufstehen und nicht untergehen«. Das Leben im Exil erscheint als Leben in einem Zwischenbereich, dem die Sprache in nachhallenden Bildern nachgeht, mal feiner, mal heftiger, aber immer eines: intensiv. Absentes nimmt Form an Meine Wohnung tut nur eines: sie erinnert mich an Dinge, die nicht da sind Die Wände, die Treppe die Fenstergriffe, Türklinken, Möbelkanten das leere Sofa gebrochene Schatten auf einem Tisch mit zwei Stühlen Alles verweist auf Fehlendes und will mich in den Wahnsinn treiben Irgendwann nimmt das Absente Form an und man spricht zu ihm und wettet: Wer von uns ist präsenter in dieser Wohnung?