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Die Gärten des Alkinoos

Literarische Spaziergänge in Italien, Korsika, Sardinien, Griechenland und Sizilien

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Beim Reisen in „homerische“ Landschaften lassen sich, neben der Stimme des Urvaters der europäischen Literatur Homer, auch viele ortsbezogene Stimmen von seinen Nachfahren vernehmen. In Vergils Aeneis und Ovids Metamorphosen erlebte der homerische Odysseus in Gestalt des troianischen Helden Aeneas eine Wiedergeburt; bevorzugter Handlungsraum dessen Fahrt von Troia nach Rom waren Sizilien und Latium. Hier auch siedelte Dante in den Commedia divina Odysseus' Abenteuer mit der Nymphe Kirke an. Goethe empfand bestimmte sizilianische Landschaften als den besten „Kommentar zur Odyssee“. In unserer Zeit hat Durs Grünbein mit seinem Gedicht "Torso des Polyphem" dem Zyklopen im latinischen Sperlonga ein Denkmal gesetzt. Und wieder andere banden ihre poetischen Imaginationen an Schauplätze ganz ohne Bezugnahme auf homerische Topographien wie Johann Gottfried Seume auf seinem Weg nach Syrakus oder der sizilianischen Schriftsteller Giovanni Verga in Acitrezza zu Füßen des Ätna.

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Die Gärten des Alkinoos, Wolfgang Geisthövel

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Rok wydania
2024
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Tytuł
Die Gärten des Alkinoos
Podtytuł
Literarische Spaziergänge in Italien, Korsika, Sardinien, Griechenland und Sizilien
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
160
ISBN10
394596136X
ISBN13
9783945961360
Seria
Kategorie
Ocena
5 z 5
Opis
Beim Reisen in „homerische“ Landschaften lassen sich, neben der Stimme des Urvaters der europäischen Literatur Homer, auch viele ortsbezogene Stimmen von seinen Nachfahren vernehmen. In Vergils Aeneis und Ovids Metamorphosen erlebte der homerische Odysseus in Gestalt des troianischen Helden Aeneas eine Wiedergeburt; bevorzugter Handlungsraum dessen Fahrt von Troia nach Rom waren Sizilien und Latium. Hier auch siedelte Dante in den Commedia divina Odysseus' Abenteuer mit der Nymphe Kirke an. Goethe empfand bestimmte sizilianische Landschaften als den besten „Kommentar zur Odyssee“. In unserer Zeit hat Durs Grünbein mit seinem Gedicht "Torso des Polyphem" dem Zyklopen im latinischen Sperlonga ein Denkmal gesetzt. Und wieder andere banden ihre poetischen Imaginationen an Schauplätze ganz ohne Bezugnahme auf homerische Topographien wie Johann Gottfried Seume auf seinem Weg nach Syrakus oder der sizilianischen Schriftsteller Giovanni Verga in Acitrezza zu Füßen des Ätna.