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nahe der brandung

Ausgewählte Gedichte, zweisprachig

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  • 300 stron
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Seine ersten Gedichte veröffentlichte Sergej Sawjalow in den 1980er Jahren im Lenin­grader Samisdat. Sein Schaffen ist geprägt von der antiken und russischen Poesie, der Suche nach seiner finnougrischen Identität, der Verarbeitung der sowjetischen Realität und von so­zialer Verantwortung. Die im vorliegenden Band enthaltenen Werke zeugen von der Tragödie des Großen Terrors, der Hungersnot während der Belagerung Leningrads, der Grausamkeit von Kriegen, der Assimilation vorslawischer Völker. Er thematisiert den Verlust der sprachlichen und kulturellen Identität und des mythischen Selbst­bewußtseins aufgrund der globalen Dominanz der „herrschenden“ Sprachen und „großen“ Kulturen. In Sawjalows Texten kommen Techniken der antiken Rhetorik, der mittelalter­lichen Literatur und der avantgardistischen Poetik zum Einsatz. Die Fragmentierung und Interpolation von Zitaten lassen einen Akkord, ein Zusammenspiel der Epochen erklingen. Die Stimmen früherer Epochen erscheinen als Echo früherer Katastrophen und damit als Warnung: Die Geschichte bringt immer neue Opfer hervor. Somit sieht Sawjalow seine Aufgabe als Dichter darin, den Opfern der Geschichte eine Stimme zu geben.

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nahe der brandung, Sergej Sawjalow

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
nahe der brandung
Podtytuł
Ausgewählte Gedichte, zweisprachig
Język
niemiecki, rosyjski
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
300
ISBN10
3866603029
ISBN13
9783866603028
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
Seine ersten Gedichte veröffentlichte Sergej Sawjalow in den 1980er Jahren im Lenin­grader Samisdat. Sein Schaffen ist geprägt von der antiken und russischen Poesie, der Suche nach seiner finnougrischen Identität, der Verarbeitung der sowjetischen Realität und von so­zialer Verantwortung. Die im vorliegenden Band enthaltenen Werke zeugen von der Tragödie des Großen Terrors, der Hungersnot während der Belagerung Leningrads, der Grausamkeit von Kriegen, der Assimilation vorslawischer Völker. Er thematisiert den Verlust der sprachlichen und kulturellen Identität und des mythischen Selbst­bewußtseins aufgrund der globalen Dominanz der „herrschenden“ Sprachen und „großen“ Kulturen. In Sawjalows Texten kommen Techniken der antiken Rhetorik, der mittelalter­lichen Literatur und der avantgardistischen Poetik zum Einsatz. Die Fragmentierung und Interpolation von Zitaten lassen einen Akkord, ein Zusammenspiel der Epochen erklingen. Die Stimmen früherer Epochen erscheinen als Echo früherer Katastrophen und damit als Warnung: Die Geschichte bringt immer neue Opfer hervor. Somit sieht Sawjalow seine Aufgabe als Dichter darin, den Opfern der Geschichte eine Stimme zu geben.