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Kabbala und Haskala

Isaak Satanow (1732–1804) zwischen jüdischer Gelehrsamkeit, moderner Physik und Berliner Aufklärung

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  • 506 stron
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In dieser Studie wird die jüdische Aufklärung in ihrer spezifischen Ausprägung bei Isaak Satanow (1732-1804) sowie dessen einzigartige Verwendung der jüdischen Mystik zur Harmonisierung verschiedenster Wissensfelder dargestellt, analysiert und kontextualisiert. Besondere Aufmerksamkeit erhalten dabei die Schrift Imre Bina (Worte der Einsicht) und seine Neufassung des Hauptwerkes der Kabbala Zohar Tinyana (Ein zweiter Zohar). Es wird hierbei primär sowohl die Funktion kabbalistischer Symbolik in ihrer Aufnahme und Interpretation bei Satanow beleuchtet, als auch deren vermittelnde Aufgabe innerhalb seiner außergewöhnlichen Synthese aus Berliner Aufklärung, moderner Naturwissenschaft, philosophischen Strömungen und jüdischer Tradition. Damit wird gezeigt, dass nicht nur säkularisierende Tendenzen des Rationalismus oder assimilatorische Perspektiven eine entscheidende Rolle beim Eintritt der jüdischen Religion und Kultur in die Moderne spielten, sondern auch kabbalistische Paradigmen an dieser Schwellenposition eine weitreichende Wirkung ausübten. Zudem wird auf die ambivalente Rezeptionsgeschichte dieser schillernden Figur eingegangen und eine Neubewertung solch facettenreicher Autoren wie Satanow gefordert.

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Kabbala und Haskala, Elke Morlok

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Kabbala und Haskala
Podtytuł
Isaak Satanow (1732–1804) zwischen jüdischer Gelehrsamkeit, moderner Physik und Berliner Aufklärung
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
506
ISBN10
3111518566
ISBN13
9783111518565
Seria
Tagi
Opis
In dieser Studie wird die jüdische Aufklärung in ihrer spezifischen Ausprägung bei Isaak Satanow (1732-1804) sowie dessen einzigartige Verwendung der jüdischen Mystik zur Harmonisierung verschiedenster Wissensfelder dargestellt, analysiert und kontextualisiert. Besondere Aufmerksamkeit erhalten dabei die Schrift Imre Bina (Worte der Einsicht) und seine Neufassung des Hauptwerkes der Kabbala Zohar Tinyana (Ein zweiter Zohar). Es wird hierbei primär sowohl die Funktion kabbalistischer Symbolik in ihrer Aufnahme und Interpretation bei Satanow beleuchtet, als auch deren vermittelnde Aufgabe innerhalb seiner außergewöhnlichen Synthese aus Berliner Aufklärung, moderner Naturwissenschaft, philosophischen Strömungen und jüdischer Tradition. Damit wird gezeigt, dass nicht nur säkularisierende Tendenzen des Rationalismus oder assimilatorische Perspektiven eine entscheidende Rolle beim Eintritt der jüdischen Religion und Kultur in die Moderne spielten, sondern auch kabbalistische Paradigmen an dieser Schwellenposition eine weitreichende Wirkung ausübten. Zudem wird auf die ambivalente Rezeptionsgeschichte dieser schillernden Figur eingegangen und eine Neubewertung solch facettenreicher Autoren wie Satanow gefordert.