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Hühner

Ein Portrait

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Hühner begleiten das Leben der Menschen seit etwa 3500 Jahren. Ursprünglich wurden ihre nächsten Verwandten, die Tyrannosaurus Rex, verehrt und nicht gegessen. In der Antike dienten sie als Orakel, und Hahnenkämpfe feierten den Mut der Jugend. Mit den römischen Landgütern wurden Hühner und ihre Eier zu beliebten Speisen. Im 19. Jahrhundert führte die Begeisterung der englischen Königin Victoria für asiatische Hühner zu einem Hühnerfieber in der vornehmen Gesellschaft Europas und Nordamerikas, das die Rassegeflügelzucht begründete und Charles Darwin bei seiner Evolutionstheorie inspirierte. Die industrielle Hühnerzucht begann im 20. Jahrhundert in den USA, wo das Konzept des „chicken of tomorrow“ entstand und die Vielfalt der Hühnerrassen in die Einfalt der Hybridzüchtungen überging. Hühner sind jedoch alles andere als einfältig: Sie können sich an hundert andere Hühner erinnern und nutzen dreißig verschiedene Laute zur Kommunikation. Sie zischen, kollern, gakeln, krähen, girren, rähen, glucken und gurren. Könnten wir ihre Sprache verstehen, würden sie uns von ihrer Geschichte erzählen, die von Domestikation, Industrialisierung und Kapitalismus geprägt ist. Nicole Gronemeyer, selbst Hühnerhalterin, übersetzt die Laute der Haushühner in diesem liebevollen Portrait, das uns an unsere Menschlichkeit erinnert, die sich in unserem Umgang mit diesen Tieren zeigt.

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Hühner, Nicole Gronemeyer

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Hühner
Podtytuł
Ein Portrait
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
144
ISBN10
3751840141
ISBN13
9783751840149
Seria
Tagi
Ocena
4,65 z 5
Opis
Hühner begleiten das Leben der Menschen seit etwa 3500 Jahren. Ursprünglich wurden ihre nächsten Verwandten, die Tyrannosaurus Rex, verehrt und nicht gegessen. In der Antike dienten sie als Orakel, und Hahnenkämpfe feierten den Mut der Jugend. Mit den römischen Landgütern wurden Hühner und ihre Eier zu beliebten Speisen. Im 19. Jahrhundert führte die Begeisterung der englischen Königin Victoria für asiatische Hühner zu einem Hühnerfieber in der vornehmen Gesellschaft Europas und Nordamerikas, das die Rassegeflügelzucht begründete und Charles Darwin bei seiner Evolutionstheorie inspirierte. Die industrielle Hühnerzucht begann im 20. Jahrhundert in den USA, wo das Konzept des „chicken of tomorrow“ entstand und die Vielfalt der Hühnerrassen in die Einfalt der Hybridzüchtungen überging. Hühner sind jedoch alles andere als einfältig: Sie können sich an hundert andere Hühner erinnern und nutzen dreißig verschiedene Laute zur Kommunikation. Sie zischen, kollern, gakeln, krähen, girren, rähen, glucken und gurren. Könnten wir ihre Sprache verstehen, würden sie uns von ihrer Geschichte erzählen, die von Domestikation, Industrialisierung und Kapitalismus geprägt ist. Nicole Gronemeyer, selbst Hühnerhalterin, übersetzt die Laute der Haushühner in diesem liebevollen Portrait, das uns an unsere Menschlichkeit erinnert, die sich in unserem Umgang mit diesen Tieren zeigt.