Gräber, Grüfte und Gebeine
Tod in der Frühen Neuzeit
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Im Mittelpunkt stehen die interdisziplinären Forschungen zur „Geschichte des Todes" in der frühen Neuzeit, also dem Zeitabschnitt von etwa 1500 bis 1800. In dieser Epoche, die zwischen Mittelalter und Moderne steht, erlebte Europa einige tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Kultur. Verschiedene Faktoren haben auch zu einem Wandlungsprozess im Bestattungsbrauchtum geführt. Besonders unter dem Einfluss der Reformation wurde die Verlegung der Friedhöfe vor die Stadtmauern gefördert, weil die Ablehnung der Reliquienverehrung und der Fürbitte für die Toten dem Friedhof eine andere Bestimmung zugewiesen hatte. Auch kollidierte das bis dahin übliche Treiben auf dem Kirchhof mit Festen und Versammlungen mit den Vorstellungen Luthers von einem Gottesacker als Ort der Ruhe für die Toten und der Besinnung für die Lebenden. Zugleich sehen wir neue Bestattungsformen.
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Gräber, Grüfte und Gebeine, Bettina Jungklaus
- Język
- Rok wydania
- 2022
- Oprawa
- (twarda)
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- Tytuł
- Gräber, Grüfte und Gebeine
- Podtytuł
- Tod in der Frühen Neuzeit
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Bettina Jungklaus
- Wydawca
- wbg Theiss
- Rok wydania
- 2022
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 112
- ISBN10
- 3806245517
- ISBN13
- 9783806245516
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Opis
- Im Mittelpunkt stehen die interdisziplinären Forschungen zur „Geschichte des Todes" in der frühen Neuzeit, also dem Zeitabschnitt von etwa 1500 bis 1800. In dieser Epoche, die zwischen Mittelalter und Moderne steht, erlebte Europa einige tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Kultur. Verschiedene Faktoren haben auch zu einem Wandlungsprozess im Bestattungsbrauchtum geführt. Besonders unter dem Einfluss der Reformation wurde die Verlegung der Friedhöfe vor die Stadtmauern gefördert, weil die Ablehnung der Reliquienverehrung und der Fürbitte für die Toten dem Friedhof eine andere Bestimmung zugewiesen hatte. Auch kollidierte das bis dahin übliche Treiben auf dem Kirchhof mit Festen und Versammlungen mit den Vorstellungen Luthers von einem Gottesacker als Ort der Ruhe für die Toten und der Besinnung für die Lebenden. Zugleich sehen wir neue Bestattungsformen.


