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Die Inseln der Musik in der Mitte der Welt

Literatur und Musik aus Kap Verde

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Zehn Körnchen Erde verstreut mitten im Meer . . . . . . heißt es in einem Lied des Komponisten Jotamont über seine Heimat, die Insel­gruppe der erst seit 1975 von der Kolonialmacht Portugal unabhängig gewordenen Republik Kap Verde. Aus den Sprachen der aus verschiedenen Regio­nen des afrikanischen Kontinents verschleppten Menschen und dem Portugiesischen ent­wickelte sich die erste Kreol­sprache der Welt, und aus den verschiedenen kulturellen Einflüssen entstand die erste kreolische Gesellschaft mit einer hybri­den Identität und einer eigenstän­­digen Kultur, die neben der Sprache auch eigene Musik­­formen wie Morna, Coladera und Funaná und seit dem 19. Jh. eine eigene reiche Literaturtradition hervorgebracht hat. Trotz der Heterogenität der Inseln überwiegt das Verbindende der kreolischen Kultur, die, wie der kapverdische Schriftsteller und Diplomat Jorge Tolentino erklärt, ihrer genetischen Natur nach kosmopolitisch ist.

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Die Inseln der Musik in der Mitte der Welt, Barbara Mesquita

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Inseln der Musik in der Mitte der Welt
Podtytuł
Literatur und Musik aus Kap Verde
Język
niemiecki, portugalski
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
162
ISBN10
3932005996
ISBN13
9783932005992
Seria
Kategorie
Opis
Zehn Körnchen Erde verstreut mitten im Meer . . . . . . heißt es in einem Lied des Komponisten Jotamont über seine Heimat, die Insel­gruppe der erst seit 1975 von der Kolonialmacht Portugal unabhängig gewordenen Republik Kap Verde. Aus den Sprachen der aus verschiedenen Regio­nen des afrikanischen Kontinents verschleppten Menschen und dem Portugiesischen ent­wickelte sich die erste Kreol­sprache der Welt, und aus den verschiedenen kulturellen Einflüssen entstand die erste kreolische Gesellschaft mit einer hybri­den Identität und einer eigenstän­­digen Kultur, die neben der Sprache auch eigene Musik­­formen wie Morna, Coladera und Funaná und seit dem 19. Jh. eine eigene reiche Literaturtradition hervorgebracht hat. Trotz der Heterogenität der Inseln überwiegt das Verbindende der kreolischen Kultur, die, wie der kapverdische Schriftsteller und Diplomat Jorge Tolentino erklärt, ihrer genetischen Natur nach kosmopolitisch ist.