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Weltkünste des Surrealismus

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  • 443 strony
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Die Untersuchung beleuchtet die multilateralen Austauschbeziehungen und Netzwerke des Surrealismus aus einer medien-, kultur- und regionenübergreifenden Perspektive. Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wurde der Surrealismus nicht nur von Europa in die außereuropäische Welt getragen, sondern auch dort durch dynamische Interaktionen antizipiert und weiterentwickelt. Netzwerke zwischen surrealistischen Künstlerinnen und Schriftstellern in Afrika, Europa, Lateinamerika und der Karibik entstanden unabhängig von europäischer Steuerung. Eurozentrische Konzepte von Weltliteratur und Weltkunst erweisen sich als unzureichend. Um diese surrealistischen Weltkünste angemessen zu beschreiben, entwickelt die Autorin ein antizentrisches Verständnis der weltkünstlerischen Beziehungen und bezieht postkoloniale sowie transkulturelle Perspektiven ein. Durch eine facettenreiche Auswahl surrealistischer Positionen aus Literatur, Film, Fotografie und bildender Kunst zeigt die Autorin, wie im Austausch mit dem Globalen Süden poetische Ethnografien, synkretistische Kosmovisionen und antikoloniale Proteste entstehen. Surrealistische Themen wie das Wunderbare, das Sakrale und das Unheimliche werden erweitert und transformiert. Zudem eröffnet die Autorin den Horizont für eine transkulturelle Philologie, die sich für eine Literatur- und Kunstgeschichtsschreibung jenseits nationaler und sprachlicher Grenzen einsetzt. Es ist notwendig, sowohl die surr

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Weltkünste des Surrealismus, Andrea Gremels

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Weltkünste des Surrealismus
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
443
ISBN10
3835391453
ISBN13
9783835391451
Seria
Opis
Die Untersuchung beleuchtet die multilateralen Austauschbeziehungen und Netzwerke des Surrealismus aus einer medien-, kultur- und regionenübergreifenden Perspektive. Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wurde der Surrealismus nicht nur von Europa in die außereuropäische Welt getragen, sondern auch dort durch dynamische Interaktionen antizipiert und weiterentwickelt. Netzwerke zwischen surrealistischen Künstlerinnen und Schriftstellern in Afrika, Europa, Lateinamerika und der Karibik entstanden unabhängig von europäischer Steuerung. Eurozentrische Konzepte von Weltliteratur und Weltkunst erweisen sich als unzureichend. Um diese surrealistischen Weltkünste angemessen zu beschreiben, entwickelt die Autorin ein antizentrisches Verständnis der weltkünstlerischen Beziehungen und bezieht postkoloniale sowie transkulturelle Perspektiven ein. Durch eine facettenreiche Auswahl surrealistischer Positionen aus Literatur, Film, Fotografie und bildender Kunst zeigt die Autorin, wie im Austausch mit dem Globalen Süden poetische Ethnografien, synkretistische Kosmovisionen und antikoloniale Proteste entstehen. Surrealistische Themen wie das Wunderbare, das Sakrale und das Unheimliche werden erweitert und transformiert. Zudem eröffnet die Autorin den Horizont für eine transkulturelle Philologie, die sich für eine Literatur- und Kunstgeschichtsschreibung jenseits nationaler und sprachlicher Grenzen einsetzt. Es ist notwendig, sowohl die surr