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Die Ästhetik des Nicht-Visuellen

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Die Ästhetik des Nicht-Visuellen? Kann es ohne das Sehen überhaupt eine Ästhetik geben? Eine blinde Forscherin untersucht Texte von blinden Autor*innen, um die provokante Frage zu beantworten, ob die Ästhetik als jahrhundertealte Lehre der sinnlichen Erkenntnis tatsächlich hinfällig ist, wenn der Sehsinn fehlt, der traditionell als wichtigster der fünf Sinne angesehen wird. Aus dieser einmaligen Forschungskonstellation heraus, in der erstmals alle drei Bestandteile der klassischen Trias Autor*in, Text und Leser*in als Blinde vorkommen bzw. von Blinden geschaffen sind, gelangt die geburtsblinde Literaturwissenschaftlerin Urvi Jangam zu Forschungsergebnissen, die Blinden wie Sehbegabten neue Erkenntnisse und neue Einsichten ermöglichen. Dies gelingt ihr nicht zuletzt deshalb so überzeugend, weil sie in einer weiteren Grenzerweiterung nicht allein vom westlichen Ästhetikbegriff ausgeht, sondern ihre Überlegungen auf den altindischen ästhetischen Ansatz des Rasa stützt, den sie um das adrishya rasa, den nicht-visuellen ästhetischen Genuss, erweitert

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Die Ästhetik des Nicht-Visuellen, Urvi Jangam

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Ästhetik des Nicht-Visuellen
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
250
ISBN10
3826075196
ISBN13
9783826075193
Seria
Opis
Die Ästhetik des Nicht-Visuellen? Kann es ohne das Sehen überhaupt eine Ästhetik geben? Eine blinde Forscherin untersucht Texte von blinden Autor*innen, um die provokante Frage zu beantworten, ob die Ästhetik als jahrhundertealte Lehre der sinnlichen Erkenntnis tatsächlich hinfällig ist, wenn der Sehsinn fehlt, der traditionell als wichtigster der fünf Sinne angesehen wird. Aus dieser einmaligen Forschungskonstellation heraus, in der erstmals alle drei Bestandteile der klassischen Trias Autor*in, Text und Leser*in als Blinde vorkommen bzw. von Blinden geschaffen sind, gelangt die geburtsblinde Literaturwissenschaftlerin Urvi Jangam zu Forschungsergebnissen, die Blinden wie Sehbegabten neue Erkenntnisse und neue Einsichten ermöglichen. Dies gelingt ihr nicht zuletzt deshalb so überzeugend, weil sie in einer weiteren Grenzerweiterung nicht allein vom westlichen Ästhetikbegriff ausgeht, sondern ihre Überlegungen auf den altindischen ästhetischen Ansatz des Rasa stützt, den sie um das adrishya rasa, den nicht-visuellen ästhetischen Genuss, erweitert