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Eine unerträgliche Weihe von Frauen?

Zur Geschichte der Äbtissinnenweihe

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Die Kirchengeschichte kennt zwei Traditionen, Äbtissinnen zu weihen. Dies wird anhand der Riten von 1967 und 2016 skizziert. Zwischen diesen beiden Riten liegt die allgemeinen Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Die Weihe der monastischen Äbtissin im frühen Mittelalter war analog zur Bischofsweihe und ihr Ritus stand den Weihen der Männer nicht nach. Das Zweite Vatikanische Konzil bildet eine Zäsur. Es schuf ein neues Deutungssystem, das die Äbtissinnenweihe in ihrer Gestalt der ersten Tradition "unerträglich" machte. Sarah Röttger zeichnet die Versuche nach, eine ununterbrochene Kontinuität ihres Lehramts zu behaupten. Gleichzeitig zeigt sie, dass der "Spielraum des Möglichen" hinsichtlich der Reformfähigkeit der Kirche längst nicht so klein ist, wie das römische Lehramt glauben machen möchte.

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Eine unerträgliche Weihe von Frauen?, Sarah Röttger

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Eine unerträgliche Weihe von Frauen?
Podtytuł
Zur Geschichte der Äbtissinnenweihe
Język
niemiecki
Wydawca
Kohlhammer
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
352
ISBN10
3170425862
ISBN13
9783170425866
Seria
Tagi
Opis
Die Kirchengeschichte kennt zwei Traditionen, Äbtissinnen zu weihen. Dies wird anhand der Riten von 1967 und 2016 skizziert. Zwischen diesen beiden Riten liegt die allgemeinen Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Die Weihe der monastischen Äbtissin im frühen Mittelalter war analog zur Bischofsweihe und ihr Ritus stand den Weihen der Männer nicht nach. Das Zweite Vatikanische Konzil bildet eine Zäsur. Es schuf ein neues Deutungssystem, das die Äbtissinnenweihe in ihrer Gestalt der ersten Tradition "unerträglich" machte. Sarah Röttger zeichnet die Versuche nach, eine ununterbrochene Kontinuität ihres Lehramts zu behaupten. Gleichzeitig zeigt sie, dass der "Spielraum des Möglichen" hinsichtlich der Reformfähigkeit der Kirche längst nicht so klein ist, wie das römische Lehramt glauben machen möchte.