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Grenzen, Probleme und Lösungen bei der Stichprobenziehung

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Empirische Forschung beginnt mit der Auswahl von Untersuchungsgegenständen. Dabei werden frühzeitig Entscheidungen getroffen, die weder trivial noch folgenlos sind, da sie die Grundlage für alle weiteren Erkenntnisse bilden. In der Kommunikationswissenschaft kann häufig weder mit Vollerhebungen noch mit reinen Zufallsauswahlen gearbeitet werden, bewusste wie auch willkürliche Kriterien spielen hier eine wesentliche Rolle. Deshalb müssen Auswahlentscheidungen reflektiert getroffen und stets hinterfragt werden. Gerade die Digitalisierung der Kommunikation sowie die damit verbundenen Formen der Mediennutzung und Möglichkeiten der Datenerhebung machen es erforderlich, sich die datengenerierenden Prozesse zu vergegenwärtigen und die Konsequenzen abzuschätzen. Die Beiträge des Bandes beschäftigen sich mit diesen Herausforderungen beim Sampling von Akteuren und Inhalten. Neben einer allgemeinen Orientierung werden jeweils Probleme und Lösungen aus konkreten kommunikationswissenschaftlichen Projekten diskutiert. Die Gegenstände reichen von Telefonbefragungen über publizistische Stichproben bis zur Analyse von Inhalten auf Online-Plattformen. Neben der grundlegenden Vorgehensweise zur Auswahl von Individuen und Kommunikationsartefakten werden spezifische Aspekte bei der Analyse von Online-Netzwerken, ethische Herausforderungen bei Befragungen und der Einfluss von Zeit in den Blick genommen.

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Grenzen, Probleme und Lösungen bei der Stichprobenziehung, Jakob Jünger

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Grenzen, Probleme und Lösungen bei der Stichprobenziehung
Język
angielski, niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
ISBN10
3869625392
ISBN13
9783869625393
Seria
Tagi
Opis
Empirische Forschung beginnt mit der Auswahl von Untersuchungsgegenständen. Dabei werden frühzeitig Entscheidungen getroffen, die weder trivial noch folgenlos sind, da sie die Grundlage für alle weiteren Erkenntnisse bilden. In der Kommunikationswissenschaft kann häufig weder mit Vollerhebungen noch mit reinen Zufallsauswahlen gearbeitet werden, bewusste wie auch willkürliche Kriterien spielen hier eine wesentliche Rolle. Deshalb müssen Auswahlentscheidungen reflektiert getroffen und stets hinterfragt werden. Gerade die Digitalisierung der Kommunikation sowie die damit verbundenen Formen der Mediennutzung und Möglichkeiten der Datenerhebung machen es erforderlich, sich die datengenerierenden Prozesse zu vergegenwärtigen und die Konsequenzen abzuschätzen. Die Beiträge des Bandes beschäftigen sich mit diesen Herausforderungen beim Sampling von Akteuren und Inhalten. Neben einer allgemeinen Orientierung werden jeweils Probleme und Lösungen aus konkreten kommunikationswissenschaftlichen Projekten diskutiert. Die Gegenstände reichen von Telefonbefragungen über publizistische Stichproben bis zur Analyse von Inhalten auf Online-Plattformen. Neben der grundlegenden Vorgehensweise zur Auswahl von Individuen und Kommunikationsartefakten werden spezifische Aspekte bei der Analyse von Online-Netzwerken, ethische Herausforderungen bei Befragungen und der Einfluss von Zeit in den Blick genommen.