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Gratwanderung zwischen Facta und Ficta

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  • 276 stron
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Die frühen Jahre des Verfassers wurden durch Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft geprägt, die entscheidend für seine Studienwahl nach dem Krieg waren. Zwischen 1947 und 1950 studierte er an der Universität Graz und 1950/51 als Fulbright-Stipendiat an der Harvard University Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft. Sein Jahr in Harvard erlebte er als "intellektuelle Wiedergeburt", die seinen Zugang zur Literaturwissenschaft durch Strukturalismus und das textimmanente "New Criticism" prägte. In Übereinstimmung mit dem Nachkriegsinteresse am modernen, insbesondere amerikanischen Roman, widmete sich der Verfasser narratologischen Studien. Zwischen 1955 und 1979 entwickelte er eine Typologie der Erzählsituationen, die zu einem Diagramm eines vielbeachteten Typenkreises führte. Dieser unterscheidet sich von den dual-binären Systemen anderer Narratologen durch eine Triade von Achsen und fand breite Verbreitung sowie Übersetzungen in mehrere Sprachen, einschließlich Japanisch. Sein Vorteil liegt in der Liminalität und den fließenden Übergängen zwischen Erzählformen. Abschließend wird die historische Darstellung der verlustreichen Vernichtung der mächtigsten deutschen und englischen Schlachtschiffe des Zweiten Weltkriegs als umfassendes Narrativ interpretiert, was die Frage aufwirft, ob hier eine Art ausgleichende Nemesis am Werk war.

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Gratwanderung zwischen Facta und Ficta, Franz K. Stanzel

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Gratwanderung zwischen Facta und Ficta
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
276
ISBN10
3826074971
ISBN13
9783826074974
Seria
Opis
Die frühen Jahre des Verfassers wurden durch Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft geprägt, die entscheidend für seine Studienwahl nach dem Krieg waren. Zwischen 1947 und 1950 studierte er an der Universität Graz und 1950/51 als Fulbright-Stipendiat an der Harvard University Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft. Sein Jahr in Harvard erlebte er als "intellektuelle Wiedergeburt", die seinen Zugang zur Literaturwissenschaft durch Strukturalismus und das textimmanente "New Criticism" prägte. In Übereinstimmung mit dem Nachkriegsinteresse am modernen, insbesondere amerikanischen Roman, widmete sich der Verfasser narratologischen Studien. Zwischen 1955 und 1979 entwickelte er eine Typologie der Erzählsituationen, die zu einem Diagramm eines vielbeachteten Typenkreises führte. Dieser unterscheidet sich von den dual-binären Systemen anderer Narratologen durch eine Triade von Achsen und fand breite Verbreitung sowie Übersetzungen in mehrere Sprachen, einschließlich Japanisch. Sein Vorteil liegt in der Liminalität und den fließenden Übergängen zwischen Erzählformen. Abschließend wird die historische Darstellung der verlustreichen Vernichtung der mächtigsten deutschen und englischen Schlachtschiffe des Zweiten Weltkriegs als umfassendes Narrativ interpretiert, was die Frage aufwirft, ob hier eine Art ausgleichende Nemesis am Werk war.