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Von der Phänomenologie zum Realismus

Die Grenzen des Sinns

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Es gibt keine realistische Phänomenologie. Jocelyn Benoist präsentiert in diesem Werk die Summe seiner bisherigen Arbeiten, die ihn von der Phänomenologie hin zu einem kontextuellen Realismus geführt haben. Dieser betont die Unhintergehbarkeit des Wirklichen: Wirklichkeit ist nicht bloß eine Eigenschaft des Sinnhaften, sondern etwas, das immer schon vorhanden ist und das wir bereits haben. Dass wir inmitten des Wirklichen leben, bedeutet jedoch nicht, dass es uns immer verständlich ist. Unser Unverständnis mindert nicht die Realität des Wirklichen. Die Auffassung, Wirklichkeit als Sinn zu begreifen, entzieht der Realität die Fähigkeit, zu überraschen und zu enttäuschen. Dieses Vorurteil zugunsten des Sinns prägt laut Benoist die Philosophie seit Kants transzendentaler Wende, besonders in der Phänomenologie Husserls und Heideggers, die die Sinnhaftigkeit des Seins voraussetzen. Auch gegen den neuen Realismus von Markus Gabriel argumentiert Benoist, dass eine Ontologie der "Sinnfelder" Sein und Sinn zu eng führt. Seine Monographie positioniert sich somit nicht nur gegenüber den Klassikern der deutschen Philosophie, sondern belebt auch den Dialog zwischen der Gegenwartsphilosophie in Frankreich und Deutschland.

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Von der Phänomenologie zum Realismus, Jocelyn Benoist

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Von der Phänomenologie zum Realismus
Podtytuł
Die Grenzen des Sinns
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
ISBN10
3161613899
ISBN13
9783161613890
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Es gibt keine realistische Phänomenologie. Jocelyn Benoist präsentiert in diesem Werk die Summe seiner bisherigen Arbeiten, die ihn von der Phänomenologie hin zu einem kontextuellen Realismus geführt haben. Dieser betont die Unhintergehbarkeit des Wirklichen: Wirklichkeit ist nicht bloß eine Eigenschaft des Sinnhaften, sondern etwas, das immer schon vorhanden ist und das wir bereits haben. Dass wir inmitten des Wirklichen leben, bedeutet jedoch nicht, dass es uns immer verständlich ist. Unser Unverständnis mindert nicht die Realität des Wirklichen. Die Auffassung, Wirklichkeit als Sinn zu begreifen, entzieht der Realität die Fähigkeit, zu überraschen und zu enttäuschen. Dieses Vorurteil zugunsten des Sinns prägt laut Benoist die Philosophie seit Kants transzendentaler Wende, besonders in der Phänomenologie Husserls und Heideggers, die die Sinnhaftigkeit des Seins voraussetzen. Auch gegen den neuen Realismus von Markus Gabriel argumentiert Benoist, dass eine Ontologie der "Sinnfelder" Sein und Sinn zu eng führt. Seine Monographie positioniert sich somit nicht nur gegenüber den Klassikern der deutschen Philosophie, sondern belebt auch den Dialog zwischen der Gegenwartsphilosophie in Frankreich und Deutschland.