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METATITEL SPÄTER EINFÜGEN

Selbstreflexive Erzählverfahren in experimentellen Texten der Postmoderne und der Gegenwartsliteratur

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  • 280 stron
  • 10 godzin czytania

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Die Postmoderne ist vorbei. Gleichzeitig erlebt eines ihrer prägenden Erzählverfahren eine kleine Renaissance in der deutschsprachigen die Metafiktion. Ersichtlich wird dies an einigen Wolf Haas' "Verteidigung der Missionarsstellung" (2012), Daniel Kehlmanns "Ruhm" (2009) und Felicitas Hoppes "Hoppe" (2012). Allerdings ist immer noch nicht geklärt, was der Begriff Metafiktion genau umreist. Die Bezeichnung avancierte zum Modewort der Literaturwissenschaften und zum Synonym von Selbstreflexivität aller Art. Häufig bekommen auch visuelle Textphänomene dieses Prädikat verliehen, trotz ihrer unterschiedlichen Funktionsweise. Metatextuelle Romane wie Raymond Federmans "Double or Nothing" (1971), Danielewskis "House of Leaves" (2000) oder Doug Dorsts und J. J. Abrams' "S. Ship of Theseus" 'erzählen' auch durch ihr deviantes visuelles Erscheinungsbild. Solche Texte erleben seit etwa 2000 einen signifikanten Aufschwung – gleichzeitig fehlt ein narratologisches Analyseinstrumentarium fast vollständig. Diese Monografie erarbeitet Definition, Formen und Funktionen von Metafiktion und Metatextualität, indem sie mit der Forschungstradition bricht. Außerdem werden die Erzählverfahren in der Literaturgeschichte verortet.

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METATITEL SPÄTER EINFÜGEN, Stefan Brückl

Język
Rok wydania
2022
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Tytuł
METATITEL SPÄTER EINFÜGEN
Podtytuł
Selbstreflexive Erzählverfahren in experimentellen Texten der Postmoderne und der Gegenwartsliteratur
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Liczba stron
280
ISBN10
3967076598
ISBN13
9783967076592
Seria
Opis
Die Postmoderne ist vorbei. Gleichzeitig erlebt eines ihrer prägenden Erzählverfahren eine kleine Renaissance in der deutschsprachigen die Metafiktion. Ersichtlich wird dies an einigen Wolf Haas' "Verteidigung der Missionarsstellung" (2012), Daniel Kehlmanns "Ruhm" (2009) und Felicitas Hoppes "Hoppe" (2012). Allerdings ist immer noch nicht geklärt, was der Begriff Metafiktion genau umreist. Die Bezeichnung avancierte zum Modewort der Literaturwissenschaften und zum Synonym von Selbstreflexivität aller Art. Häufig bekommen auch visuelle Textphänomene dieses Prädikat verliehen, trotz ihrer unterschiedlichen Funktionsweise. Metatextuelle Romane wie Raymond Federmans "Double or Nothing" (1971), Danielewskis "House of Leaves" (2000) oder Doug Dorsts und J. J. Abrams' "S. Ship of Theseus" 'erzählen' auch durch ihr deviantes visuelles Erscheinungsbild. Solche Texte erleben seit etwa 2000 einen signifikanten Aufschwung – gleichzeitig fehlt ein narratologisches Analyseinstrumentarium fast vollständig. Diese Monografie erarbeitet Definition, Formen und Funktionen von Metafiktion und Metatextualität, indem sie mit der Forschungstradition bricht. Außerdem werden die Erzählverfahren in der Literaturgeschichte verortet.