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Morphologie in der Musik

Struktur und Gestalt in der komponierten Kunstmusik, insbesondere seit 1950

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  • 400 stron
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Musikmorphologische Untersuchungen sind rar. Im Vergleich zu den zahlreichen kontrapunktischen Lehrbüchern und Harmonie- sowie Formenlehren ist das Schrifttum zur musikalischen Morphologie eher spärlich. Zudem fehlen weitgehend Erklärungen ihrer theoretischen Grundlagen. Diese Arbeit zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem sie zentrale Fragen behandelt: Was ist musikalische Morphologie? Was sind musikalische Strukturen und Gestalten? Aus welchen Elementen setzen sich diese zusammen, und wie lassen sich diese Elemente beschreiben? Zudem wird untersucht, wie diese theoretischen Überlegungen zu einer präzisen Analyse musikalischer Gestalten führen. Das Buch vereint Begriffsgeschichte, Theorie und Analyse und bietet einen Überblick über bestehende Begriffe, führt neue ein und skizziert Methoden zur Beschreibung musikalischer Gestalten. Ein zentraler Punkt ist, dass musikalische Morphologie sowohl das Hörbare als auch das Nicht-Hörbare, die musikalisch Subkutanen, berücksichtigen muss. Sie behandelt die musikalischen Gestalten und ihre abstrakten Gegenstücke, die musikalischen Strukturen. Besonderes Augenmerk gilt der posttraditionellen Musik, in der traditionelle Konzepte wie Motiv, Melodie oder Thema an Bedeutung verloren haben. Aus der Vielzahl an Gestalttypen der Musik nach 1950 werden zwei hervorgehoben: die Figur in der Musik Brian Ferneyhoughs und die Masse in der Musik von Iannis Xenakis.

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Morphologie in der Musik, Adrian Kleinlosen

Język
Rok wydania
2022
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Tytuł
Morphologie in der Musik
Podtytuł
Struktur und Gestalt in der komponierten Kunstmusik, insbesondere seit 1950
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Liczba stron
400
ISBN10
3955935019
ISBN13
9783955935016
Seria
Opis
Musikmorphologische Untersuchungen sind rar. Im Vergleich zu den zahlreichen kontrapunktischen Lehrbüchern und Harmonie- sowie Formenlehren ist das Schrifttum zur musikalischen Morphologie eher spärlich. Zudem fehlen weitgehend Erklärungen ihrer theoretischen Grundlagen. Diese Arbeit zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem sie zentrale Fragen behandelt: Was ist musikalische Morphologie? Was sind musikalische Strukturen und Gestalten? Aus welchen Elementen setzen sich diese zusammen, und wie lassen sich diese Elemente beschreiben? Zudem wird untersucht, wie diese theoretischen Überlegungen zu einer präzisen Analyse musikalischer Gestalten führen. Das Buch vereint Begriffsgeschichte, Theorie und Analyse und bietet einen Überblick über bestehende Begriffe, führt neue ein und skizziert Methoden zur Beschreibung musikalischer Gestalten. Ein zentraler Punkt ist, dass musikalische Morphologie sowohl das Hörbare als auch das Nicht-Hörbare, die musikalisch Subkutanen, berücksichtigen muss. Sie behandelt die musikalischen Gestalten und ihre abstrakten Gegenstücke, die musikalischen Strukturen. Besonderes Augenmerk gilt der posttraditionellen Musik, in der traditionelle Konzepte wie Motiv, Melodie oder Thema an Bedeutung verloren haben. Aus der Vielzahl an Gestalttypen der Musik nach 1950 werden zwei hervorgehoben: die Figur in der Musik Brian Ferneyhoughs und die Masse in der Musik von Iannis Xenakis.