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Sprach- und Kulturkontakte im Ostseeraum

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  • 313 stron
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Seit Jahrhunderten gilt der Ostseeraum als eine Großregion der vielen Sprachen und Kulturen ? als ein Drehkreuz des internationalen Handels, des geistigen Austauschs, der multilateralen Beziehungen und damit auch komplex gestufter Mehrsprachigkeit. Zu den überregional bedeutsamen Sprachen gehörten hier Niederdeutsch als Sprache der Hanse; Hochdeutsch als nachreformatorische Kultur- und Kirchensprache in den Städten; Dänisch als politisch bedeutsame Nachbarsprache; Niederländisch als Sprache einer frühneuzeitlichen Seemacht; Russisch als Handelssprache und Sprache einer seit dem frühen 18. Jahrhundert expandierenden Großmacht; Französisch als internationale Sprache des 18. Jahrhunderts; Englisch als Sprache einer Handels- und Industrienation; Italienisch als Kultursprache; und punktuell sogar Spanisch. Als Handelsidiom und Kultursprache der Siedlungen mit hohem jüdischem Bevölkerungsanteil fungierte zudem das Jiddische.0Der vorliegende Sammelband bietet Ergebnisse einer Tagung der Matthias-Kramer-Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte des Fremdsprachenerwerbs und der Mehrsprachigkeit, die im September 2018 an der Universität Riga stattfand. Die Beiträge beleuchten die Vielsprachigkeit des Ostseeraums aus sprach-, kultur- und literaturhistorischen Perspektiven. Das Spektrum der behandelten Themen reicht vom Hochmittelalter bis ins beginnende 20. Jahrhundert.

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Sprach- und Kulturkontakte im Ostseeraum, Shawn M Caza

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Sprach- und Kulturkontakte im Ostseeraum
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
313
ISBN10
3863098412
ISBN13
9783863098414
Seria
Opis
Seit Jahrhunderten gilt der Ostseeraum als eine Großregion der vielen Sprachen und Kulturen ? als ein Drehkreuz des internationalen Handels, des geistigen Austauschs, der multilateralen Beziehungen und damit auch komplex gestufter Mehrsprachigkeit. Zu den überregional bedeutsamen Sprachen gehörten hier Niederdeutsch als Sprache der Hanse; Hochdeutsch als nachreformatorische Kultur- und Kirchensprache in den Städten; Dänisch als politisch bedeutsame Nachbarsprache; Niederländisch als Sprache einer frühneuzeitlichen Seemacht; Russisch als Handelssprache und Sprache einer seit dem frühen 18. Jahrhundert expandierenden Großmacht; Französisch als internationale Sprache des 18. Jahrhunderts; Englisch als Sprache einer Handels- und Industrienation; Italienisch als Kultursprache; und punktuell sogar Spanisch. Als Handelsidiom und Kultursprache der Siedlungen mit hohem jüdischem Bevölkerungsanteil fungierte zudem das Jiddische.0Der vorliegende Sammelband bietet Ergebnisse einer Tagung der Matthias-Kramer-Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte des Fremdsprachenerwerbs und der Mehrsprachigkeit, die im September 2018 an der Universität Riga stattfand. Die Beiträge beleuchten die Vielsprachigkeit des Ostseeraums aus sprach-, kultur- und literaturhistorischen Perspektiven. Das Spektrum der behandelten Themen reicht vom Hochmittelalter bis ins beginnende 20. Jahrhundert.