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Gerne besucht, oft besungen: So anziehend der Kölner Dom auch sein mag, so desaströs sind die Schlagzeilen über jenes Erzbistum, für das er steht: Missbrauchsskandale, massenhafte Kirchenaustritte. »In diesem Riesenkerker«, so Heinrich Heine bereits 1844, »wird die deutsche Vernunft verschmachten«. In 18 Episoden blickt Fritz Bilz auf die Schattenseiten einer Kathedrale, in der sich die Geschichte der katholischen Kirche spiegelt und die den einst mächtigsten Erzbischof Deutschlands beheimatete – einen Mann, der den Kaiser mitbestimmte. Frivolen Darstellungen aus dem mittelalterlichen Chorgestühl hält der Kölner Historiker eine Geschichte von Kindesmissbrauch und ›Knabenschänderei‹ entgegen, die er bis ins 5. Jahrhundert zurückverfolgt. Der Band beleuchtet die ›Hexenprozesse‹ ebenso wie die Verfolgung von Jüdinnen und Juden. Er fragt nach der Rolle des Klerus in der Gegenreformation, der 1848er-Revolution und der NS-Zeit. Er geht auf Bergpredigt und Soldatengottesdienste ein, auf Versuche zur Spaltung der Gewerkschaftsbewegung und auf das ›Richter-Fenster‹. Auf den »Dom von Köllen« reimte Heine »den kolossalen Gesellen«, der »verteufelt schwarz emporragt«. Ein Wahrzeichen, so Bilz, soll er bleiben.
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Im Schatten des Doms zu Köln, Fritz Bilz
- Język
- Rok wydania
- 2022
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Im Schatten des Doms zu Köln
- Podtytuł
- Bausteine einer Gegengeschichte
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Fritz Bilz
- Wydawca
- Papyrossa Verlags GmbH +
- Rok wydania
- 2022
- Oprawa
- miękka
- ISBN10
- 389438798X
- ISBN13
- 9783894387983
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Opis
- Gerne besucht, oft besungen: So anziehend der Kölner Dom auch sein mag, so desaströs sind die Schlagzeilen über jenes Erzbistum, für das er steht: Missbrauchsskandale, massenhafte Kirchenaustritte. »In diesem Riesenkerker«, so Heinrich Heine bereits 1844, »wird die deutsche Vernunft verschmachten«. In 18 Episoden blickt Fritz Bilz auf die Schattenseiten einer Kathedrale, in der sich die Geschichte der katholischen Kirche spiegelt und die den einst mächtigsten Erzbischof Deutschlands beheimatete – einen Mann, der den Kaiser mitbestimmte. Frivolen Darstellungen aus dem mittelalterlichen Chorgestühl hält der Kölner Historiker eine Geschichte von Kindesmissbrauch und ›Knabenschänderei‹ entgegen, die er bis ins 5. Jahrhundert zurückverfolgt. Der Band beleuchtet die ›Hexenprozesse‹ ebenso wie die Verfolgung von Jüdinnen und Juden. Er fragt nach der Rolle des Klerus in der Gegenreformation, der 1848er-Revolution und der NS-Zeit. Er geht auf Bergpredigt und Soldatengottesdienste ein, auf Versuche zur Spaltung der Gewerkschaftsbewegung und auf das ›Richter-Fenster‹. Auf den »Dom von Köllen« reimte Heine »den kolossalen Gesellen«, der »verteufelt schwarz emporragt«. Ein Wahrzeichen, so Bilz, soll er bleiben.