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Figuren des Dritten

Thomas Manns Roman ,Der Zauberberg‘

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  • 261 stron
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Marisa Irawan rückt in ihrer interdisziplinär ausgerichteten Studie Thomas Manns philosophischen Zeitroman Der Zauberberg in ein neues Licht. Dabei verfolgt sie ein zweifaches Ziel: Einerseits wird das kulturwissenschaftliche Konzept der Figur des Dritten auf die Literaturwissenschaft angewendet; andererseits wird mit dieser analytischen Kategorie eine neue Sichtweise auf das Werk Thomas Manns ermöglicht. 0Die Textwelt des Zauberbergs fußt vordergründig auf Dichotomien, die grundlegend für die Entfaltung des plots sind. Die Studie zeigt, wie im Roman vermeintliche Gegensätze zunächst etabliert werden, um sie jedoch unmittelbar in Frage zu stellen und sich ganz über die ursprünglichen Kategorien hinwegzusetzen. Die Figur des Dritten schafft dabei Zwischenräume, in denen der Roman eine neue, nichtbinäre Weltsicht entwirft. Die Unentscheidbarkeit in allen Bereichen ist konstitutiv für den Roman und etabliert eine Poetik der Ambiguität.0Die Studie verknüpft Perspektiven der Gender Studies, Narratologie, Raumsemantik und Phantastikforschung. So eröffnet sie einen innovativen Zugang zu einem der bedeutendsten Romane der klassischen Moderne

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Figuren des Dritten, Marisa Irawan

Język
Rok wydania
2022
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Tytuł
Figuren des Dritten
Podtytuł
Thomas Manns Roman ,Der Zauberberg‘
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Liczba stron
261
ISBN10
3826074874
ISBN13
9783826074875
Seria
Opis
Marisa Irawan rückt in ihrer interdisziplinär ausgerichteten Studie Thomas Manns philosophischen Zeitroman Der Zauberberg in ein neues Licht. Dabei verfolgt sie ein zweifaches Ziel: Einerseits wird das kulturwissenschaftliche Konzept der Figur des Dritten auf die Literaturwissenschaft angewendet; andererseits wird mit dieser analytischen Kategorie eine neue Sichtweise auf das Werk Thomas Manns ermöglicht. 0Die Textwelt des Zauberbergs fußt vordergründig auf Dichotomien, die grundlegend für die Entfaltung des plots sind. Die Studie zeigt, wie im Roman vermeintliche Gegensätze zunächst etabliert werden, um sie jedoch unmittelbar in Frage zu stellen und sich ganz über die ursprünglichen Kategorien hinwegzusetzen. Die Figur des Dritten schafft dabei Zwischenräume, in denen der Roman eine neue, nichtbinäre Weltsicht entwirft. Die Unentscheidbarkeit in allen Bereichen ist konstitutiv für den Roman und etabliert eine Poetik der Ambiguität.0Die Studie verknüpft Perspektiven der Gender Studies, Narratologie, Raumsemantik und Phantastikforschung. So eröffnet sie einen innovativen Zugang zu einem der bedeutendsten Romane der klassischen Moderne