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Tote Städte, Geisterstädte, Städte aus der Retorte

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  • kolektiv

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  • 207 stron
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Seit biblischen Zeiten sind Städte wie Sodom und Gomorrha, wie Babel und Jerusalem Städte der Lust und der Sehnsucht, aber auch der Widersätzlichkeit und des Abfalls von Gott.0Ihre Ambivalenz macht sie zu Metaphern des Untergangs, aber auch der Verheißung: Was die einen als Kloake schmähten, haben andere als faszinierenden 'big apple' beschrieben. Im Zuge der Eindunkelung unseres zivilisatorischen Hochmuts, nicht zuletzt nach den Erfahrungen der Pandemie, setzt sich die Tendenz fort, Städte als Nicht-Orte, als tote Städte oder Geisterstädte zu imaginieren oder mit dem Entwurf von 'Smartcities' oder 'Megacities' einen futuristischen Optimismus zu beleben. In den Beiträgen des Bandes geht es nicht so sehr darum, wie Literatur, Film und andere Künste sowie Philosophie und Soziologie auf Wirklichkeit reagieren, sondern umgekehrt auch um die Frage, was zumal Film und Literatur der Wirklichkeit zu geben haben, wie sie Brandsatze in eingefahrenen Deutungs- und Denkmustern zünden und wie sie aus der Erfahrung einer dürftigen Realität heraus Fantasien eines anderen, vielleicht besseren Lebens in anderen Städten zum Leuchten bringen

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Tote Städte, Geisterstädte, Städte aus der Retorte, kolektiv

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Tote Städte, Geisterstädte, Städte aus der Retorte
Język
niemiecki
Autorzy
kolektiv
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
207
ISBN10
3967076474
ISBN13
9783967076479
Seria
Opis
Seit biblischen Zeiten sind Städte wie Sodom und Gomorrha, wie Babel und Jerusalem Städte der Lust und der Sehnsucht, aber auch der Widersätzlichkeit und des Abfalls von Gott.0Ihre Ambivalenz macht sie zu Metaphern des Untergangs, aber auch der Verheißung: Was die einen als Kloake schmähten, haben andere als faszinierenden 'big apple' beschrieben. Im Zuge der Eindunkelung unseres zivilisatorischen Hochmuts, nicht zuletzt nach den Erfahrungen der Pandemie, setzt sich die Tendenz fort, Städte als Nicht-Orte, als tote Städte oder Geisterstädte zu imaginieren oder mit dem Entwurf von 'Smartcities' oder 'Megacities' einen futuristischen Optimismus zu beleben. In den Beiträgen des Bandes geht es nicht so sehr darum, wie Literatur, Film und andere Künste sowie Philosophie und Soziologie auf Wirklichkeit reagieren, sondern umgekehrt auch um die Frage, was zumal Film und Literatur der Wirklichkeit zu geben haben, wie sie Brandsatze in eingefahrenen Deutungs- und Denkmustern zünden und wie sie aus der Erfahrung einer dürftigen Realität heraus Fantasien eines anderen, vielleicht besseren Lebens in anderen Städten zum Leuchten bringen