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Inszenierung von Glaube und Macht

Die Berner Ratsgeschlechter und der Münsterbau 1393 - 1470

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Das Berner Münster entstand zwischen dem Ende des 14. Jahrhunderts und dem Twingherrenstreit 1470. Im Zentrum dieses vielfältigen und quellennahen Einblicks stehen jene Frauen und Männer, die sich in irgendeiner Form an dessen Vorbereitung, Bau und Ausstattung beteiligten. Dazu gehören wirtschaftlich und politisch führende Ratsherren und deren Ehefrauen ebenso wie einfache Handwerksmeister, Dienstmägde und Söldner. Während wohlhabende Stadtbewohner ganze Grabkapellen und Glasfenster stifteten, waren auch sozial benachteiligte Personen bestrebt, durch die Schenkung eines Tagelohns, eines Betkissens oder eines erbeuteten Pferds am «himmlischen Schatz» teilzuhaben. Auf diese Weise erwarben auch sie die Fürsprache des Heiligen Vinzenz vor dem Jüngsten Gericht. Ebenso zur Sprache kommen Organisation und personelle Zusammensetzung der Bauhütte sowie die unterschiedlichen, nicht immer erfolgreichen Finanzierungsstrategien von Rat und Kirchenpflegern. Der Münsterbau wird damit erstmals in einen ereignis- und wirtschaftsgeschichtlichen Kontext gestellt.

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Inszenierung von Glaube und Macht, Roland Gerber

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Inszenierung von Glaube und Macht
Podtytuł
Die Berner Ratsgeschlechter und der Münsterbau 1393 - 1470
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
464
ISBN10
3039195662
ISBN13
9783039195664
Seria
Tagi
Opis
Das Berner Münster entstand zwischen dem Ende des 14. Jahrhunderts und dem Twingherrenstreit 1470. Im Zentrum dieses vielfältigen und quellennahen Einblicks stehen jene Frauen und Männer, die sich in irgendeiner Form an dessen Vorbereitung, Bau und Ausstattung beteiligten. Dazu gehören wirtschaftlich und politisch führende Ratsherren und deren Ehefrauen ebenso wie einfache Handwerksmeister, Dienstmägde und Söldner. Während wohlhabende Stadtbewohner ganze Grabkapellen und Glasfenster stifteten, waren auch sozial benachteiligte Personen bestrebt, durch die Schenkung eines Tagelohns, eines Betkissens oder eines erbeuteten Pferds am «himmlischen Schatz» teilzuhaben. Auf diese Weise erwarben auch sie die Fürsprache des Heiligen Vinzenz vor dem Jüngsten Gericht. Ebenso zur Sprache kommen Organisation und personelle Zusammensetzung der Bauhütte sowie die unterschiedlichen, nicht immer erfolgreichen Finanzierungsstrategien von Rat und Kirchenpflegern. Der Münsterbau wird damit erstmals in einen ereignis- und wirtschaftsgeschichtlichen Kontext gestellt.