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Watteau - kolonial

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  • 120 stron
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Wie sahen die frühen imperialen Visionen im Frankreich der Régence aus? Das Buch bietet eine neue und auch provokative Deutung von Jean-Antoine Watteaus Pilgerfahrt zur Insel Cythera (1717), indem es das Werk in den Kontext der französischen kolonialen Expansion in den Jahren der Régence stellt. Die galante Ästhetik, die während der Herrschaft und im Imperium Ludwigs XIV. entstand, trug dazu bei, die koloniale Begegnung in Französisch-Amerika zu gestalten. Die Fantasien vom Aufbruch zur See, vom Einschiffen oder Ausschiffen, allesamt Merkmale des Gemäldes, drückten auch die Sehnsucht nach kolonialen Reisen und Entdeckungen aus. Die imperiale Imagination, die sich aus den Codes der Galanterie speiste, war in den Kreisen von Watteaus amateurs , die ihrerseits den Modernen nahestanden, die neue ästhetische Formen in Kunst und Literatur förderten, sehr ausgeprägt. Von Watteaus Pilgerfahrt zur Insel Cythera (1717) bis zu ihrer visuellen Nachstellung im Jahr 1763 diente die Galanterie als visuelles und konzeptionelles Modell der französischen Handels- und Kolonialbeziehungen.

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Watteau - kolonial, Charlotte Guichard

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Watteau - kolonial
Język
angielski, niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
120
ISBN10
3422990461
ISBN13
9783422990463
Seria
Opis
Wie sahen die frühen imperialen Visionen im Frankreich der Régence aus? Das Buch bietet eine neue und auch provokative Deutung von Jean-Antoine Watteaus Pilgerfahrt zur Insel Cythera (1717), indem es das Werk in den Kontext der französischen kolonialen Expansion in den Jahren der Régence stellt. Die galante Ästhetik, die während der Herrschaft und im Imperium Ludwigs XIV. entstand, trug dazu bei, die koloniale Begegnung in Französisch-Amerika zu gestalten. Die Fantasien vom Aufbruch zur See, vom Einschiffen oder Ausschiffen, allesamt Merkmale des Gemäldes, drückten auch die Sehnsucht nach kolonialen Reisen und Entdeckungen aus. Die imperiale Imagination, die sich aus den Codes der Galanterie speiste, war in den Kreisen von Watteaus amateurs , die ihrerseits den Modernen nahestanden, die neue ästhetische Formen in Kunst und Literatur förderten, sehr ausgeprägt. Von Watteaus Pilgerfahrt zur Insel Cythera (1717) bis zu ihrer visuellen Nachstellung im Jahr 1763 diente die Galanterie als visuelles und konzeptionelles Modell der französischen Handels- und Kolonialbeziehungen.