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Nichtidentität und Unbegrifflichkeit

Philosophische Sprachkritik nach Adorno und Blumenberg

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  • 676 stron
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Ausgehend von einem Dialog zwischen Adorno und Blumenberg entwickelt die Studie ein eigenständiges Verfahren der philosophischen Sprachkritik. Durch die Konfrontation erarbeitet sie ein Sprachverständnis, das in der Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Begriffs- und der gesellschaftlichen Sprachpraxis gründet. Einerseits wird die von der Sprachphilosophie bis heute oft abgewertete Rhetorik rehabilitiert. Das "Unbegriffliche" erweist sich als unabdingbar für das Denken und Sprechen – besonders für den Ausdruck des "Nichtidentischen". Andererseits wird die unbewusste Orientierungsfunktion von Metaphern problematisiert. Im Rückgriff auf Adornos Gesellschaftstheorie rekonfiguriert der Autor Blumenbergs Metaphorologie als ein ideologiekritisches Verfahren, das an der Sprache abliest, was das Denken und Handeln anleitet. Die Arbeit wurde mit dem "Tiburtius-Preis der Berliner Hochschulen – Anerkennungspreis für hervorragende Dissertationen" ausgezeichnet.

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Nichtidentität und Unbegrifflichkeit, Sebastian Tränkle

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Nichtidentität und Unbegrifflichkeit
Podtytuł
Philosophische Sprachkritik nach Adorno und Blumenberg
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
676
ISBN10
3465045807
ISBN13
9783465045809
Seria
Opis
Ausgehend von einem Dialog zwischen Adorno und Blumenberg entwickelt die Studie ein eigenständiges Verfahren der philosophischen Sprachkritik. Durch die Konfrontation erarbeitet sie ein Sprachverständnis, das in der Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Begriffs- und der gesellschaftlichen Sprachpraxis gründet. Einerseits wird die von der Sprachphilosophie bis heute oft abgewertete Rhetorik rehabilitiert. Das "Unbegriffliche" erweist sich als unabdingbar für das Denken und Sprechen – besonders für den Ausdruck des "Nichtidentischen". Andererseits wird die unbewusste Orientierungsfunktion von Metaphern problematisiert. Im Rückgriff auf Adornos Gesellschaftstheorie rekonfiguriert der Autor Blumenbergs Metaphorologie als ein ideologiekritisches Verfahren, das an der Sprache abliest, was das Denken und Handeln anleitet. Die Arbeit wurde mit dem "Tiburtius-Preis der Berliner Hochschulen – Anerkennungspreis für hervorragende Dissertationen" ausgezeichnet.