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Konkurrierende Fiktionen

Leon Battista Alberti zwischen humanisitischem Dialog und menippeischer Satire

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  • 250 stron
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Seit Jacob Burckhardts Kultur der Renaissance in Italien gilt Leon Battista Alberti (1404-1472) als erste und paradigmatische Verkörperung des uomo universale, wie er vielleicht nur in der Situation der Renaissance möglich war. Sein Werk, in der Epoche des Übergangs von der Manuskript- zur Buchkultur entstanden, ist allerdings über Jahrhunderte nur unvollständig und fragmentarisch überliefert. Als Theoretiker der Malerei und der Architektur wie als Analytiker des frühneuzeitlichen homo oeconomicus hat er das nachhaltige Interesse der Kunstgeschichte und der Soziologie mobilisiert.0Die Koexistenz heterogener Gattungstraditionen, namentlich des humanistischen Dialogs und der menippeischen Satire, in seinem literarischen Werk provoziert seit längerem gegensätzliche Interpretationen.0Mittlerweile erlauben die verbesserte Editionssituation seiner volkssprachlichen und lateinischen Werke und die neueren Perspektiven der Form- und Funktionsgeschichte einen umfassenderen Zugang auf die Vielfalt der Texte und ihre Vernetzung. Alberti kann als ingeniöser und virtuoser Autor sichtbar werden, in dessen Werk die literarischen Experimente des Quattrocento symptomatischen und spektakulären Ausdruck finden

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Konkurrierende Fiktionen, Helmut Pfeiffer

Język
Rok wydania
2022
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Tytuł
Konkurrierende Fiktionen
Podtytuł
Leon Battista Alberti zwischen humanisitischem Dialog und menippeischer Satire
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Liczba stron
250
ISBN10
3826066596
ISBN13
9783826066597
Seria
Opis
Seit Jacob Burckhardts Kultur der Renaissance in Italien gilt Leon Battista Alberti (1404-1472) als erste und paradigmatische Verkörperung des uomo universale, wie er vielleicht nur in der Situation der Renaissance möglich war. Sein Werk, in der Epoche des Übergangs von der Manuskript- zur Buchkultur entstanden, ist allerdings über Jahrhunderte nur unvollständig und fragmentarisch überliefert. Als Theoretiker der Malerei und der Architektur wie als Analytiker des frühneuzeitlichen homo oeconomicus hat er das nachhaltige Interesse der Kunstgeschichte und der Soziologie mobilisiert.0Die Koexistenz heterogener Gattungstraditionen, namentlich des humanistischen Dialogs und der menippeischen Satire, in seinem literarischen Werk provoziert seit längerem gegensätzliche Interpretationen.0Mittlerweile erlauben die verbesserte Editionssituation seiner volkssprachlichen und lateinischen Werke und die neueren Perspektiven der Form- und Funktionsgeschichte einen umfassenderen Zugang auf die Vielfalt der Texte und ihre Vernetzung. Alberti kann als ingeniöser und virtuoser Autor sichtbar werden, in dessen Werk die literarischen Experimente des Quattrocento symptomatischen und spektakulären Ausdruck finden