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Die Farben der Vergangenheit

Wie Geschichte zu Bildern wird

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Wie lässt sich Vergangenheit rekonstruieren? Was wir von ihr wissen oder uns vorstellen, haben wir nicht zuletzt durch Bilder erfahren: Historiengemälde, Fotografien, Filme, digitale Reanimationen. Der Kunsthistoriker Peter Geimer fragt, was Bilder zu visuellen Zeugnissen macht und wie sie Geschichte Gestalt verleihen. 0Auch wenn Sprache traditionell als Leitmedium des Historischen gilt, beruht unsere Vorstellung des Vergangenen maßgeblich ebenso auf Bildern. Wie Schriftquellen so rekonstruieren auch Bilder Geschichte aber nur bruchstückhaft sie bilden Fragmente auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Das vorliegende Buch stellt vielfältige Erscheinungsweisen visueller Rekonstruktion in den Medien Malerei, Fotografie und Film vor. Die Zusammenschau zeigt, dass diese diversen Formen der Vergegenwärtigung vom detailgenau rekonstruierenden Historienbild des 19. Jahrhunderts über das dokumentarische Foto bis zum "reenactment" im zeitgenössischen Video sehr unterschiedliche Möglichkeiten der Imagination des Vergangenen darstellen. Dabei erweist sich, dass Bilder nicht einfach historische Sachverhalte illustrieren, sondern selbst Erscheinungsformen der Geschichte sind.

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Die Farben der Vergangenheit, Peter Geimer

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Farben der Vergangenheit
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Wie Geschichte zu Bildern wird
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
304
ISBN10
340678061X
ISBN13
9783406780615
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Wie lässt sich Vergangenheit rekonstruieren? Was wir von ihr wissen oder uns vorstellen, haben wir nicht zuletzt durch Bilder erfahren: Historiengemälde, Fotografien, Filme, digitale Reanimationen. Der Kunsthistoriker Peter Geimer fragt, was Bilder zu visuellen Zeugnissen macht und wie sie Geschichte Gestalt verleihen. 0Auch wenn Sprache traditionell als Leitmedium des Historischen gilt, beruht unsere Vorstellung des Vergangenen maßgeblich ebenso auf Bildern. Wie Schriftquellen so rekonstruieren auch Bilder Geschichte aber nur bruchstückhaft sie bilden Fragmente auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Das vorliegende Buch stellt vielfältige Erscheinungsweisen visueller Rekonstruktion in den Medien Malerei, Fotografie und Film vor. Die Zusammenschau zeigt, dass diese diversen Formen der Vergegenwärtigung vom detailgenau rekonstruierenden Historienbild des 19. Jahrhunderts über das dokumentarische Foto bis zum "reenactment" im zeitgenössischen Video sehr unterschiedliche Möglichkeiten der Imagination des Vergangenen darstellen. Dabei erweist sich, dass Bilder nicht einfach historische Sachverhalte illustrieren, sondern selbst Erscheinungsformen der Geschichte sind.