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Grüne Woche

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»Ein anderer der Herren, lautstark, leicht angetrunken, gab ihm recht: ›So ist es. Schlimme Zustände haben wir, keine Hoffnung.‹ Der dritte fuhr ihm ins Wort: ›Wer keine Hoffnung hat, kann nicht enttäuscht werden.‹ Darauf die Antwort: ›Ich fürchte, nach den Wahlen haben wir eine neue Regierung; wer weiß, es kommt wohl alles noch schlimmer.‹ Die Musik spielte wieder auf. Gedämpft klagte Lutz: ›Leider hat der Mensch recht: Wenn der Staat uns Beamten eine kleine Lohnerhöhung gibt …‹ – ›Die Steuer frisst das meiste weg‹, ergänzte Lucie, ›den Rest schluckt die Bank durch eine Gebührenanpassung.‹ Halb scherzhaft reagierte Albert: ›Ihr mit eurer Bankenphobie! Wir müssen uns auch durchkämpfen.‹ ›So oder so‹, erwiderte Lucie, ›man hört so manches, von gewissen Methoden …‹ Albert lenkte ab von dem Thema: ›Wir wollen doch die Grüne Woche genießen, uns amüsieren. Ihr wollt sicher nicht …‹, und Marianne: ›Also Prost!‹ Und sie hob das volle Glas mit Tokajer.«

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Grüne Woche, Wolfgang Schelz

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Grüne Woche
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
25
ISBN10
3842248423
ISBN13
9783842248427
Seria
Kategorie
Opis
»Ein anderer der Herren, lautstark, leicht angetrunken, gab ihm recht: ›So ist es. Schlimme Zustände haben wir, keine Hoffnung.‹ Der dritte fuhr ihm ins Wort: ›Wer keine Hoffnung hat, kann nicht enttäuscht werden.‹ Darauf die Antwort: ›Ich fürchte, nach den Wahlen haben wir eine neue Regierung; wer weiß, es kommt wohl alles noch schlimmer.‹ Die Musik spielte wieder auf. Gedämpft klagte Lutz: ›Leider hat der Mensch recht: Wenn der Staat uns Beamten eine kleine Lohnerhöhung gibt …‹ – ›Die Steuer frisst das meiste weg‹, ergänzte Lucie, ›den Rest schluckt die Bank durch eine Gebührenanpassung.‹ Halb scherzhaft reagierte Albert: ›Ihr mit eurer Bankenphobie! Wir müssen uns auch durchkämpfen.‹ ›So oder so‹, erwiderte Lucie, ›man hört so manches, von gewissen Methoden …‹ Albert lenkte ab von dem Thema: ›Wir wollen doch die Grüne Woche genießen, uns amüsieren. Ihr wollt sicher nicht …‹, und Marianne: ›Also Prost!‹ Und sie hob das volle Glas mit Tokajer.«