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Und dann essen wir Zurek und fallen vom Himmel

Roman

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Fünf Menschen auf dem Weg von Deutschland nach Polen. Bereits auf der Bahnreise verweben sich ihre Lebenswege und Motive schnell. Einen Ort ohne Ausländer – das wünscht sich der Rentner Peter Poniatowski. Wenn er wüsste, dass Marek, sein Sitznachbar im Abteil, sich in Warschau mit einer Flüchtlingsfamilie anfreunden wird! Christina ist auch auf der Flucht. Auf den Spuren ihres Vaters stellt sie fest, dass in der internationalen Metropole auf den ersten Blick wenig Polnisches zu finden ist. Jörg wiederum findet heraus, wie er seiner polnischen Frau im Swingerclub beweisen kann, dass er kein langweiliger Deutscher ist. Wer hätte gedacht, dass sie dort auf den Geschäftsmann Bernd treffen, der sich im Zugabteil heißes Teewasser über die Hose gekippt hat? »Schaukeln müsste die Welt!« »Ein-ladung, Aus-händigung, Ein-bürgerung – ein und aus, rein und raus. In der deutschen Sprache macht man in einem einzigen Satz schon mehrere Migrationen durch! Wie soll man sich da zuhause fühlen?« »Flüchten, nichts als flüchten. Raus hier. Weg vom Schlangestehen für ein paar Gramm Fleisch. Den Betonblöcken, bepissten Fahrstühlen, Teppichklopfstangen, Straßensperren, dem rostigen Wasser, Zeitungspapier zum Arschabwischen. Wir schmiedeten Pläne. Du wolltest uns Käsebrote schmieren, eine Thermoskanne Tee vorbereiten … Ich sollte das Schild basteln: »Guten Morgen, Welt. Wir fliehen. Nimmst du uns mit?«

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Und dann essen wir Zurek und fallen vom Himmel, Simone Falk

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Und dann essen wir Zurek und fallen vom Himmel
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
242
ISBN10
3948156778
ISBN13
9783948156770
Seria
Kategorie
Ocena
5 z 5
Opis
Fünf Menschen auf dem Weg von Deutschland nach Polen. Bereits auf der Bahnreise verweben sich ihre Lebenswege und Motive schnell. Einen Ort ohne Ausländer – das wünscht sich der Rentner Peter Poniatowski. Wenn er wüsste, dass Marek, sein Sitznachbar im Abteil, sich in Warschau mit einer Flüchtlingsfamilie anfreunden wird! Christina ist auch auf der Flucht. Auf den Spuren ihres Vaters stellt sie fest, dass in der internationalen Metropole auf den ersten Blick wenig Polnisches zu finden ist. Jörg wiederum findet heraus, wie er seiner polnischen Frau im Swingerclub beweisen kann, dass er kein langweiliger Deutscher ist. Wer hätte gedacht, dass sie dort auf den Geschäftsmann Bernd treffen, der sich im Zugabteil heißes Teewasser über die Hose gekippt hat? »Schaukeln müsste die Welt!« »Ein-ladung, Aus-händigung, Ein-bürgerung – ein und aus, rein und raus. In der deutschen Sprache macht man in einem einzigen Satz schon mehrere Migrationen durch! Wie soll man sich da zuhause fühlen?« »Flüchten, nichts als flüchten. Raus hier. Weg vom Schlangestehen für ein paar Gramm Fleisch. Den Betonblöcken, bepissten Fahrstühlen, Teppichklopfstangen, Straßensperren, dem rostigen Wasser, Zeitungspapier zum Arschabwischen. Wir schmiedeten Pläne. Du wolltest uns Käsebrote schmieren, eine Thermoskanne Tee vorbereiten … Ich sollte das Schild basteln: »Guten Morgen, Welt. Wir fliehen. Nimmst du uns mit?«