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Nachrufe, Leichenpredigten, Totenzettel und Grabgedichte waren schriftliche Medien der Erinnerung an allverehrte Verstorbene. Erika Moser unter sucht in ihrer Studie Nekrografien von Verstorbenen, die der christkatholischen Kirche der Schweiz angehorten, und geht Lebens und Sterbegeschichten von Mannern und Frauen zwischen 1870 und 1924 nach. Dabei stellt sie fest: Nekrografische Medien starkten die christkatholische Identitat und das Zusammengehorigkeitsgefuhl der neu entstandenen Glaubensgemeinschaft. Auffallend ist: Manner wurden viel haufiger mit nekrografischen Medien erinnert, und ihr Leben wurde im Blick auf Beruf, Stellung und Privatleben detailliert dargestellt. Frauen hingegen wurden seltener als nekrografiewurdig angesehen. Ihre Nachrufe und Totenzettel waren von den damals gangigen Rollenbildern gepragt, als sorgende Ehefrauen und Mutter, obwohl Frauen einen gewichtigen Beitrag zur Entwicklung der christkatholischen Kirche leisteten. Dies wird in einer reichhaltigen biografischen Sammlung eindrucksvoll herausgestellt.
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Allverehrt und tiefbetrauert, Erika Moser
- Język
- Rok wydania
- 2023
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Allverehrt und tiefbetrauert
- Podtytuł
- Gender und Erinnerung in christkatholischen Nekrografien (1870–1924)
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Erika Moser
- Wydawca
- Theologischer Verlag Ag
- Rok wydania
- 2023
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 292
- ISBN10
- 3290185885
- ISBN13
- 9783290185886
- Seria
- Tagi
- Opis
- Nachrufe, Leichenpredigten, Totenzettel und Grabgedichte waren schriftliche Medien der Erinnerung an allverehrte Verstorbene. Erika Moser unter sucht in ihrer Studie Nekrografien von Verstorbenen, die der christkatholischen Kirche der Schweiz angehorten, und geht Lebens und Sterbegeschichten von Mannern und Frauen zwischen 1870 und 1924 nach. Dabei stellt sie fest: Nekrografische Medien starkten die christkatholische Identitat und das Zusammengehorigkeitsgefuhl der neu entstandenen Glaubensgemeinschaft. Auffallend ist: Manner wurden viel haufiger mit nekrografischen Medien erinnert, und ihr Leben wurde im Blick auf Beruf, Stellung und Privatleben detailliert dargestellt. Frauen hingegen wurden seltener als nekrografiewurdig angesehen. Ihre Nachrufe und Totenzettel waren von den damals gangigen Rollenbildern gepragt, als sorgende Ehefrauen und Mutter, obwohl Frauen einen gewichtigen Beitrag zur Entwicklung der christkatholischen Kirche leisteten. Dies wird in einer reichhaltigen biografischen Sammlung eindrucksvoll herausgestellt.