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¿Hört, ihr Himmel, ich will reden¿

Theologie aus den Krisen in Kirche und Welt

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  • 128 stron
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"Eine Lage multipler Krisen: das gilt gegenwärtig für Kirche und Welt. Welt-in-Krise zu denken, geht dem christlichen Glaubensbewusstsein leicht von der Hand. Es deutet sie nur gerne falsch: die Pandemie als Strafe Gottes. Die Kirche in einer selbstverschuldeten, intrinsischen Krise zu denken, fallt ihm hingegen sehr viel schwerer: zu indikativisch wird ihre Heiligkeit immer noch aufgefasst. Sowohl die Pandemie als auch die kirchliche Missbrauchskrise haben die leibliche und geistig-seelische Verletzlichkeit des Menschen in ihrer ganzen Tragweite offenbar gemacht: Es ist, was wir um unser Leben willen aufnehmen, dort der Lebensatem, hier die geistige Nahrung, woran wir krank werden können. Auf diese Bloße der Vulneranz hat die Theologie zu reagieren. Gottesgedanken, Menschenbild, Kirchenverständnis gilt es neu zu vermessen. Im Zentrum steht das Glaubenssubjekt in seiner zerbrechlichen Selbstbestimmung. "Hort, ihr Himmel, ich will reden" : der Titel ist der letzten Rede des Mose entnommen, einem Psalm (Dtn 32,1). Mose ruckt damit, was er sagt, in den Horizont des Absoluten. Es geht ihm ums Ganze. Darum sollte es der Theologie eigentlich immer gehen: Theologie, das heißt, die Welt in den Horizont des Absoluten zu rucken. Das gilt umso mehr, wenn von Unheil und Leid ihre ganze Reflexionskraft herausgefordert wird. Dieses Buch will hierbei einen kleinen Beitrag leisten: ein Stein, der ins Wasser geworfen wird." --

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¿Hört, ihr Himmel, ich will reden¿, Knut Wenzel

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
¿Hört, ihr Himmel, ich will reden¿
Podtytuł
Theologie aus den Krisen in Kirche und Welt
Język
niemiecki
Wydawca
Herder
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
128
ISBN10
3451396092
ISBN13
9783451396090
Seria
Tagi
Opis
"Eine Lage multipler Krisen: das gilt gegenwärtig für Kirche und Welt. Welt-in-Krise zu denken, geht dem christlichen Glaubensbewusstsein leicht von der Hand. Es deutet sie nur gerne falsch: die Pandemie als Strafe Gottes. Die Kirche in einer selbstverschuldeten, intrinsischen Krise zu denken, fallt ihm hingegen sehr viel schwerer: zu indikativisch wird ihre Heiligkeit immer noch aufgefasst. Sowohl die Pandemie als auch die kirchliche Missbrauchskrise haben die leibliche und geistig-seelische Verletzlichkeit des Menschen in ihrer ganzen Tragweite offenbar gemacht: Es ist, was wir um unser Leben willen aufnehmen, dort der Lebensatem, hier die geistige Nahrung, woran wir krank werden können. Auf diese Bloße der Vulneranz hat die Theologie zu reagieren. Gottesgedanken, Menschenbild, Kirchenverständnis gilt es neu zu vermessen. Im Zentrum steht das Glaubenssubjekt in seiner zerbrechlichen Selbstbestimmung. "Hort, ihr Himmel, ich will reden" : der Titel ist der letzten Rede des Mose entnommen, einem Psalm (Dtn 32,1). Mose ruckt damit, was er sagt, in den Horizont des Absoluten. Es geht ihm ums Ganze. Darum sollte es der Theologie eigentlich immer gehen: Theologie, das heißt, die Welt in den Horizont des Absoluten zu rucken. Das gilt umso mehr, wenn von Unheil und Leid ihre ganze Reflexionskraft herausgefordert wird. Dieses Buch will hierbei einen kleinen Beitrag leisten: ein Stein, der ins Wasser geworfen wird." --