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innen bröckelt die unerhörte schicht

Gedichte

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  • 136 stron
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Lebensgeschichten so erzählt, dass sie unter die Haut gehen – dergestalt sind die Gedichte von Měrana Cušcyna. In "Wurzelstolpern" benötigt sie dazu fünfzehn Verse, "Ausgemerzt" kommt mit zwölf Versen aus. In "Wortkleidern" handelt sie das "hohebild herkunft" ebenso ab, wie die "erinnerung an später". Das ganze Areal der Laute erklingt dabei: "leutelaute", wie sie sagt. (Róža Domašcyna.) - Měrana Cušcyna entwirft in ihren Gedichten eine Welt, die vom nachbarlichen Zaun bis zum Tauschgut der Sprache reicht. Innensichten wechseln mit poetischen Begebenheiten und Erinnerungen. Dazwischen entwickelt sich ein Lautreichtum aus sprachspielerischen und spachergründenden Zeilen. Es tauchten Nächtebücher und vergilbte Briefe auf, die ein Leben lang getauscht wurden für das nicht Gelebte. "Zwei Zungen treffen sich täglich", so könnte das Leitmotiv lauten, das auf das Alltägliche des Nachbarschaftlichen wie das Unalltägliche der Zweisprachigkeit verweist. Wenn das Wort "total" auf seine unheilvolle Nutzung abgeklopft wird, darf Victor Klemperers "Lingua Tertii Imperii" nicht fehlen. Auf bewegende, feinfühlige Weise gedenkt Měrana Cušcyna dem, was verloren ging oder verloren zu gehen droht. Wie nebenbei klingen "Gänsesommer" und "Schmungks" an und deuten darauf hin, dass auch literarische Größen wie Kito Lorenc und Elke Erb in diesem facettenreichen Band zu Gast sind.

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innen bröckelt die unerhörte schicht, Měrana Cušcyna

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
innen bröckelt die unerhörte schicht
Podtytuł
Gedichte
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
136
ISBN10
3948305242
ISBN13
9783948305246
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
Lebensgeschichten so erzählt, dass sie unter die Haut gehen – dergestalt sind die Gedichte von Měrana Cušcyna. In "Wurzelstolpern" benötigt sie dazu fünfzehn Verse, "Ausgemerzt" kommt mit zwölf Versen aus. In "Wortkleidern" handelt sie das "hohebild herkunft" ebenso ab, wie die "erinnerung an später". Das ganze Areal der Laute erklingt dabei: "leutelaute", wie sie sagt. (Róža Domašcyna.) - Měrana Cušcyna entwirft in ihren Gedichten eine Welt, die vom nachbarlichen Zaun bis zum Tauschgut der Sprache reicht. Innensichten wechseln mit poetischen Begebenheiten und Erinnerungen. Dazwischen entwickelt sich ein Lautreichtum aus sprachspielerischen und spachergründenden Zeilen. Es tauchten Nächtebücher und vergilbte Briefe auf, die ein Leben lang getauscht wurden für das nicht Gelebte. "Zwei Zungen treffen sich täglich", so könnte das Leitmotiv lauten, das auf das Alltägliche des Nachbarschaftlichen wie das Unalltägliche der Zweisprachigkeit verweist. Wenn das Wort "total" auf seine unheilvolle Nutzung abgeklopft wird, darf Victor Klemperers "Lingua Tertii Imperii" nicht fehlen. Auf bewegende, feinfühlige Weise gedenkt Měrana Cušcyna dem, was verloren ging oder verloren zu gehen droht. Wie nebenbei klingen "Gänsesommer" und "Schmungks" an und deuten darauf hin, dass auch literarische Größen wie Kito Lorenc und Elke Erb in diesem facettenreichen Band zu Gast sind.