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Strandpatenschaft

Gedichte

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  • 176 stron
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Was mich an Thomas Böhmes Lyrik fasziniert, mutet mir zunächst wie Nähe zum eigenen Schreiben an: Ihm scheint es wie mir um Moment-Räume im Gedicht zu gehen, in denen das Außerleibliche den Leib trifft, die Oberflächen einander durchdringen und genau dadurch bislang offenbar unbetretene Räume bilden. Die Sinneseindrücke mischen sich und machen im lyrischen Augenblick neue, ungeahnte sinnliche Qualitäten des Sehens, Hörens, Riechens, Fühlens, Schmeckens möglich. Das alles geschieht keinesfalls abgehoben von Zeit und Ort, vielmehr werden deutliche Signale gesetzt, die die U-Boote unter den ausgefahrenen Periskop- und Radarmasten ahnen lassen und die Abenteurer unter den Lesern hoffentlich dazu verleiten, tiefer hinabzusteigen. Wer es wagt, wird zumindest eine Ahnung von dem bekommen, was Thomas Böhme sieht, wenn er schreibt, denn seine Gedichte erzählen fast immer Geschichten. Kathrin Schmidt

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Strandpatenschaft, Thomas Böhme

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Strandpatenschaft
Podtytuł
Gedichte
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
176
ISBN10
3948305110
ISBN13
9783948305116
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
Was mich an Thomas Böhmes Lyrik fasziniert, mutet mir zunächst wie Nähe zum eigenen Schreiben an: Ihm scheint es wie mir um Moment-Räume im Gedicht zu gehen, in denen das Außerleibliche den Leib trifft, die Oberflächen einander durchdringen und genau dadurch bislang offenbar unbetretene Räume bilden. Die Sinneseindrücke mischen sich und machen im lyrischen Augenblick neue, ungeahnte sinnliche Qualitäten des Sehens, Hörens, Riechens, Fühlens, Schmeckens möglich. Das alles geschieht keinesfalls abgehoben von Zeit und Ort, vielmehr werden deutliche Signale gesetzt, die die U-Boote unter den ausgefahrenen Periskop- und Radarmasten ahnen lassen und die Abenteurer unter den Lesern hoffentlich dazu verleiten, tiefer hinabzusteigen. Wer es wagt, wird zumindest eine Ahnung von dem bekommen, was Thomas Böhme sieht, wenn er schreibt, denn seine Gedichte erzählen fast immer Geschichten. Kathrin Schmidt