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Marienkäfer

Ein Gedenkstättenerlebnis

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Die Gedenkstätte Buchenwald, ein Ort der Trübsal und einstiger Gräuel, wird tagtäglich von vielen hundert Menschen besucht, die sich von der schonungslosen Vergangenheit zu Milde und Offenheit ermahnen lassen. Als aber Noah, ein zu Weltverzweiflung und düsterer Tatenlosigkeit geneigter Alleinling, eines Tages die Stätte besichtigt, trifft er mit einigen anderen Besuchern zusammen, deren Verhalten von Ungerührtheit, ja Angeödetheit geprägt ist: touristenartige Familien, witzelnde Schulklassen, zankende Ignoranten, wenig Anlass zur Hoffnung also. Umso entsetzter ist Noah, als seine besondere Empfänglichkeit für die Schwere dieses Ortes ihn einen Blick ins Gestern werfen lässt. Schattenhaft glaubt er, die barbarischen Verbrechen vor sich geistern zu sehen und den Nachhall unsäglicher Häftlingsqualen zu erfühlen. Wie kann man schließlich kein Auge dafür haben? Zuversicht beginnt er erst zu schöpfen, als ihm ein Marienkäfer ins Gesicht glittert und er von einer seelenvollen jungen Frau angesprochen wird, die ihm erstmals die Augen für das Gute in der Welt öffnet ...

Zakup książki

Marienkäfer, Nick Böckem

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Marienkäfer
Podtytuł
Ein Gedenkstättenerlebnis
Język
niemiecki
Wydawca
TWENTYSIX
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
72
ISBN10
3740770856
ISBN13
9783740770853
Seria
Kategorie
Opis
Die Gedenkstätte Buchenwald, ein Ort der Trübsal und einstiger Gräuel, wird tagtäglich von vielen hundert Menschen besucht, die sich von der schonungslosen Vergangenheit zu Milde und Offenheit ermahnen lassen. Als aber Noah, ein zu Weltverzweiflung und düsterer Tatenlosigkeit geneigter Alleinling, eines Tages die Stätte besichtigt, trifft er mit einigen anderen Besuchern zusammen, deren Verhalten von Ungerührtheit, ja Angeödetheit geprägt ist: touristenartige Familien, witzelnde Schulklassen, zankende Ignoranten, wenig Anlass zur Hoffnung also. Umso entsetzter ist Noah, als seine besondere Empfänglichkeit für die Schwere dieses Ortes ihn einen Blick ins Gestern werfen lässt. Schattenhaft glaubt er, die barbarischen Verbrechen vor sich geistern zu sehen und den Nachhall unsäglicher Häftlingsqualen zu erfühlen. Wie kann man schließlich kein Auge dafür haben? Zuversicht beginnt er erst zu schöpfen, als ihm ein Marienkäfer ins Gesicht glittert und er von einer seelenvollen jungen Frau angesprochen wird, die ihm erstmals die Augen für das Gute in der Welt öffnet ...